In Zeiten zunehmender Naturkatastrophen und wachsender Umweltbelastungen gewinnt die präzise Überwachung von Wasserständen in Flüssen und anderen Gewässern immer mehr an Bedeutung. Für den Hochwasserschutz wird deshalb in Linsengericht die LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) Technologie eingeführt, um frühzeitig auf Gefahren reagieren zu können. Am Verlauf des Hasselbachs sowie des Schandelbachs wurden mehrere LoRaWAN-basierte Flusspegelstandsensoren installiert.
Diese befinden sich momentan in der Probephase und sollen zukünftig kontinuierlich die Wasserstände messen sowie die Daten drahtlos an zentrale Server übertragen. So lassen sich Frühwarnsysteme aktivieren, um bei Starkregen oder Hochwasser schnell Maßnahmen einzuleiten und Schäden zu minimieren.
"Leider erkennen nicht alle Mitmenschen die Vorteile dieser Geräte und zerstören sie mutwillig. Bereits zwei Sensoren wurden gezielt beschädigt. Solche Sachbeschädigungen beeinträchtigen die Überwachungsfähigkeit erheblich und stellen eine ernsthafte Gefahr für den Schutz der Anwohner an den Flussläufen dar. Die Verantwortlichen reagieren darauf, indem sie alle Vorfälle zur Anzeige bringen und verstärkte Schutzmaßnahmen ergreifen. Die Bevölkerung wird zudem gebeten, Hinweise zu geben, falls sie Beschädigungen bemerkt. Der Schutz der sensiblen Technik bleibt eine Priorität, um zuverlässige Daten sicherstellen zu können“, so Bürgermeister Albert Ungermann (SPD). „Deshalb arbeiten unsere Mitarbeiter bereits an noch robusteren Gehäusen und zusätzlichen Sicherheitslösungen, um die Geräte besser vor Vandalismus zu schützen.“
Er appelliert an diejenigen, die die Geräte beschädigen, dass ihr Handeln der Allgemeinheit schadet und langfristig negative Folgen für den Schutz vor Hochwasser sowie die Sicherheit aller Betroffenen hat.