Claus Naujoks will Bürgermeister der Gemeinde Linsengericht werden. Der 61-Jährige hat laut eigenen Angaben die notwendigen Unterlagen inklusive Unterstützerunterschriften bereits im Rathaus abgegeben. Er tritt als parteiloser Kandidat an. Die Bürgermeisterwahl in Linsengericht findet gemeinsam mit der Kommunalwahl am 15. März 2026 statt.
„Seit über 40 Jahren lebe ich in Linsengericht – zunächst im Ortsteil Altenhaßlau, seit 2019 im Ortsteil Lützelhausen. Linsengericht ist meine Heimat, hier fühle ich mich fest verwurzelt. Neben meinem Beruf habe ich mich auch ehrenamtlich engagiert, unter anderem als 1. Vorsitzender des Gesamtelternbeirats der Linsengerichter Kindertagesstätten. Ich habe drei Kinder, zwei davon sind bereits erwachsen, und ein Kind ist sechs Jahre alt und gerade in die Schule gekommen. Außerdem bin ich stolzer Großvater von zwei Enkeln, von denen einer ebenfalls in diesem Jahr eingeschult wurde. Linsengericht ist meine Heimat – hier bin ich verwurzelt, hier möchte ich gestalten“, so Naujoks zu seiner Motivation.
Am 9. Oktober gab er seine Unterlagen im Rathaus ab: „Um als parteiloser Kandidat zur Wahl zugelassen zu werden, braucht es Unterstützung aus der Gemeinde – und ich bin überwältigt, wie viele Menschen mir ihr Vertrauen gezeigt haben. Das ist für mich ein starkes Signal: Viele wollen Veränderung. Viele wollen gemeinsam gestalten. Ein riesiges Dankeschön an alle, die mich bisher unterstützt haben – und an alle, die mich auf dem weiteren Weg begleiten werden. Euer Zuspruch, eure Gespräche und euer Glaube an eine starke, bürgernahe Zukunft geben mir enormen Antrieb.“
Naujoks war nach seiner Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Stadtverwaltung Hanau ich dort circa zehn Jahre im Bereich Finanzen tätig: „Anschließend wechselte ich in die Privatwirtschaft und arbeitete über 30 Jahre bei der Dresdner Bank beziehungsweise der Commerzbank im Change Management, wo ich vielfältige Projekte im Bereich Organisationsentwicklung und Digitalisierung begleitet habe. Heute bin ich Team Manager bei der Fondsbank FFB in Kronberg und arbeite dort an der Digitalisierung und Prozessoptimierung.“

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