CDU fordert Wiedereinschaltung der nächtlichen Straßenbeleuchtung

Linsengericht

Die CDU bleibt bei ihrem Einsatz für die Wiedereinschaltung der nächtlichen Straßenbeleuchtung laut eigenen Angaben konsequent.

Harth & Schneider
Höfler Fenster
VORSPRUNG - Anruf genuegt

„Bereits im vergangenen Jahr haben wir mit einer Petition den Anstoß gegeben, die Lampen in der Gemeinde wieder einzuschalten, da es den Menschen in Linsengericht und auch uns ein wichtiges Anliegen ist“, so Timo Geppert, Fraktionsvorsitzender der CDU Linsengericht. Auch der Bürgermeisterkandidat der CDU Linsengericht, Markus Betz, berichtet, dass das Thema in vielen persönlichen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern in der vergangenen Zeit immer wieder zur Sprache komme: „Die Wichtigkeit der Straßenbeleuchtung wird überall deutlich betont. Viele Menschen wünschen sich, dass die Dunkelheit in unseren Straßen endlich wieder einem sicheren und angenehmen Umfeld weicht.“

Nun ist das Thema erneut auf der politischen Bühne angekommen. Im Haupt-, Finanz- und Digitalisierungsausschuss wurde durch die Kreiswerke Main-Kinzig ein Vertragsentwurf des sogenannten Lichtliefervertrags vorgestellt. Dieser Entwurf befindet sich derzeit noch in der Abstimmung und lässt nach Einschätzung der CDU einige Punkte offen, da unter anderem bislang eine Rückkaufklausel fehle, die aus Sicht der Christdemokraten zwingend enthalten sein muss. "Ein Verkauf der Straßenbeleuchtung an die Kreiswerke ist für die CDU grundsätzlich vorstellbar, jedoch unter der Voraussetzung, dass eine Rückkaufklausel integriert und die Vertragslaufzeit deutlich verkürzt wird. Selbstverständlich benötigen die Kreiswerke einen gewissen Investitionsschutz“, so Geppert. „In unruhigen Zeiten wie diesen ist es jedoch entscheidend, dass sich die Gemeinde ihre Flexibilität bewahrt, um auf zukünftige Entwicklungen reagieren zu können.“

„Die Menschen in Linsengericht wünschen sich Sicherheit, Orientierung und ein Stück Normalität zurück“, betont Markus Betz. „Gerade in den dunklen Monaten ist eine funktionierende Straßenbeleuchtung keine Frage des Komforts, sondern der Sicherheit.“ Wie die CDU hervorhebt, kann das Licht grundsätzlich auch unabhängig von den laufenden Vertrags- und Verkaufsdiskussionen sofort wieder eingeschaltet werden. „Technisch ist die Wiedereinschaltung jederzeit möglich“, so Geppert. „Es braucht lediglich den politischen Willen, diesen Schritt zu gehen.“

Auch Dennis Hemmer, Vorsitzender der CDU Linsengericht, unterstreicht die Haltung seiner Partei: „Wir werden den weiteren Verlauf konstruktiv begleiten und darauf achten, dass eine faire und transparente Lösung entsteht. Aber eines steht für uns fest: Die Lichter in Linsengericht müssen wieder angehen und zwar so schnell wie möglich.“

Er betont, dass es der CDU dabei nicht um parteipolitische Interessen, sondern um eine pragmatische Lösung im Sinne der Bürgerinnen und Bürger gehe. „Wir werden uns weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass Linsengericht auch nachts wieder im besten Licht erstrahlt“, so Hemmer abschließend.


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