Astrid Rost, SPD-Bürgermeisterkandidatin für Linsengericht, will die Verfügbarkeit von Medien in der Gemeinde deutlich verbessern.
Astrid Rost, SPD-Bürgermeisterkandidatin für Linsengericht, will die Verfügbarkeit von Medien in der Gemeinde deutlich verbessern.
Auf ihrer Tour durch die Rathäuser des Main-Kinzig-Kreises machte Rost kürzlich Station bei Rodenbachs Bürgermeister Klaus Schejna (SPD), wo nun der dortige „Medientreff“ im Fokus stand und Anlass für weitergehende Planungen gab. „Ich möchte in Linsengericht solche kreativen Dinge fördern und damit ein 'Mehr' an Miteinander fördern“, sagte Rost mit Blick auf ihre zukünftigen Gestaltungsideen für Linsengericht.
Der Medientreff in Rodenbach sei mehr als eine klassische Bücherei. Dort gebe es eine „Dingothek“, in der Bürger seltene und teure Gegenstände wie Filmscanner oder eine Buttonmaschine nach dem Prinzip der „Shareconomy“ (Teilwirtschaft) ausleihen können. Hierfür sei lediglich ein Bibliotheksausweis notwendig. Ein weiteres innovatives Projekt sei das „Bibliobike“: Wer nicht zum Medientreff kommen kann, könne sich Bücher und Medien von ehrenamtlichen Helfern nach Hause oder an einen anderen Ort in der Gemeinde liefern lassen. Auch Spielplätze und Kindertagesstätten würden von dem Lastenrad mit Büchern „beliefert“.
Astrid Rost zeigte sich zuversichtlich, dass solche Projekte, die in Rodenbach bereits mit Landesmitteln gefördert wurden, auch in Linsengericht umsetzbar sind.


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