"Der genehmigte Informationsstand der AfD zur Kommunalwahl am 15. März 2026 wurde am vergangenen Samstag durch das gezielte Eingreifen eines SPD-Kandidaten massiv gestört. Der SPD-Vertreter, dessen Name bekannt ist und der selbst auf einem prominenten Listenplatz zur Kommunalwahl antritt und bei der Kommunalwahl in Linsengericht kandidiert, erschien am ordnungsgemäß angemeldeten Stand der AfD, baute unmittelbar davor seine Beatbox auf und beschallte Besucher sowie Veranstalter über längere Zeit mit ohrenbetäubender Lautstärke", teilt die AfD in einer Pressemitteilung mit.
Ein sachlicher Austausch mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern sei dadurch bewusst verhindert worden. „Dieser Auftritt zeigt sehr deutlich, welch Geisteskind hier politisch Verantwortung übernehmen möchte“, erklärt ein Sprecher der AfD. „Offenbar reicht es nicht mehr für Argumente – stattdessen versucht man, politische Mitbewerber niederzuschreien.“
Weiter heißt es von Seiten der AfD: „Bei einer Wahl geht es immer um den Wettbewerb der besten Ideen. Genau das war hier ganz sicher nicht erkennbar. Statt Argumenten und inhaltlicher Auseinandersetzung ging es offensichtlich ausschließlich darum, eine genehmigte Veranstaltung so stark wie möglich zu stören. Wer so agiert, offenbart ein fragwürdiges Demokratieverständnis. Nach Aussagen von Augenzeugen führte der Vorfall schließlich zu einem Polizeieinsatz. Die gerufene Polizei forderte den SPD-Kandidaten auf, seine Beschallung einzustellen. Zudem wurden die Personalien des Störers durch die eingesetzten Beamten festgestellt und aufgenommen."
Die AfD erwartet nun eine klare Reaktion: „Wir erwarten von der Parteiführung vor Ort sowie von der Bürgermeisterkandidatin Astrid Rost, sich von solchen Aktionen deutlich und unmissverständlich zu distanzieren. Wer kommunale Verantwortung übernehmen möchte, darf derartige Störmanöver nicht stillschweigend hinnehmen. Demokratie lebt vom fairen und offenen Austausch. Wer stattdessen auf Provokation und Störmanöver setzt, disqualifiziert sich selbst“, so der Sprecher abschließend. Die AfD kündigt an, auch weiterhin Informationsstände durchzuführen und den Bürgerinnen und Bürgern ihre politischen Positionen darzulegen.