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"Was macht ein Bürgermeister mit einem Mandatsträger, der schon über 40 Jahre Politik betreibt und die Systematik noch nicht begriffen hat?", antwortet nun Bürgermeister Albert Ungermann (SPD) auf diese Pressemitteilung.

„Ich bin seit knapp 24 Jahren im Amt und gebe immer Auskunft an Personen, die sich informieren und aufklären lassen wollen. Ich erwarte von Mandatsträgern, dass sie Wahrheiten verbreiten und nicht irgendwelchen Unsinn. Wenn etwas nicht verstanden wird, kann man mich jederzeit fragen." Ein Blick in die Rechnungsergebnisse der vergangenen Jahre hätte ausgereicht, um konkrete Zahlen zu erkennen: "Fischers Anfrage war speziell auf die Gesamteinnahmen und spezifiziert auf die Müllfraktionen (Restmüll, Biomüll und Sperrmüll) gerichtet. Deshalb sind sie unvollständig. Zu den Aufwendungen kommen noch Personalkosten, Abschreibungen etc. hinzu. Das Ergebnis im Abfallbereich betrug im Jahr 2022 ein Defizit in Höhe von circa 34.280,00 Euro, weil die damals vorhandene Rücklage aufgebraucht war. Auch im Haushaltsjahr 2023 wurde ein Fehlbetrag von 267.200,00 Euro ausgewiesen. Das Jahr 2024 schloss wiederum mit einer Zuführung zur Gebührenausgleichsrücklage in Höhe von 340.820,00 Euro ab. In Summe verbleiben zum 31.12.2024 circa 39.340,00 Euro in der Rücklage. Bei einer Summe der ordentlichen Aufwendungen pro Jahr von durchschnittlich 950.000 Euro ist der Betrag verhältnismäßig gering."

Ungermann weiter: "Eine Gebührenausgleichsrücklage ist dafür da, in den Jahren der Unterdeckung beziehungsweise des Überschusses den Ausgleich herzustellen. Das Ergebnis 2025 liegt aktuell noch nicht vor, es wird aber zu einer Rücklagenzuführung kommen. Sobald alle Zahlen des Jahresabschlusses aus 2025 bekannt sind, werden die Gebühren für die kommenden Jahre neu kalkuliert. Schwankungen unterjährig ergeben sich aus nicht kalkulierbaren Einnahmen des Papierverkaufs beziehungsweise der zu entsorgenden Abfallmengen. In unserer Gemeinde war es bisher politischer Wille, dass die Biotonne subventioniert wird. Ob dies weiterhin so bleiben soll, entscheiden die Gemeindevertreter voraussichtlich im Dezember 2026 mit der Verabschiedung des Haushaltes 2027. Sofern die Rücklagen es hergeben, kann eine Gebührenreduzierung der jeweiligen Müllfraktion (Restmüll und Biomüll) erfolgen. Auch könnte die Idee aufgegriffen werden, Sperrmüll künftig nicht mehr kostenfrei abfahren zu lassen. Um den Vorschlägen von Bürgermeisterkandidaten vorzugreifen ist anzumerken, dass Gebühren nicht willkürlich festgesetzt werden dürfen. Leider ist vermehrt festzustellen, dass sich Personen zu Themen melden, wo Behauptungen in den Raum gestellt werden, denen jeglicher Wahrheitsgehalt fehlt. Ein greiser Mann beispielsweise behauptet wider besseres Wissen permanent, der Rathauserweiterungsbau würde 10 Millionen Euro kosten. Nach heutigem Stand wird die Kostenberechnung von 8,8 Mio. eingehalten. Auch wäre die Verwaltung aufgebläht. Ohne sich vorher zu informieren oder selbst vor Ort zu überzeugen, werden Unwahrheiten verbreitet. Es ist schade, dass gerade wir im ländlichen Bereich solche Personen beherbergen, die nur stänkern und nicht bereit sind, für die Verbesserung des Miteinander einzustehen. Besonders stört mich die Feigheit von Personen in den sozialen Medien, ihren richtigen Namen anzugeben. Gerne würde ich in persönlichen Kontakt treten."


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