Gründer Otto Joh leitete im Jahr nach der Gründung 1987 diese Tradition ein, die der Vorsitzende Theo Ratzka und viele Mitglieder und eine Reihe von Ehrengästen am 04. Januar gerne fortsetzten. In seiner Begrüßung ging Ratzka auf die Aufgaben des Vereins ein und dankte allen Vereinsmitgliedern, die im vergangenen Jahr mit dazu beitragen haben, dass der Heimat- und Geschichtsverein weiterhin erfolgreich seine vielfältigen Aktivitäten in die Tat umsetzen konnte.

Theo Ratzka freute sich, dass zahlreiche Mitglieder und Ehrengäste gekommen waren. Darunter waren Bürgermeister Albert Ungermann, Pfarrer Hans Joachim Imhof sowie die Altenhaßlauer Ortsvorsteherin Ingrid Schmidt, die gemeinsam mit den Frauen der Freitagsgruppe den Ikebana-Tischschmuck gestaltet haben. Den Neujahrsgruß an der Wand gestaltete auch in diesem Jahr Werner Schürer. Ein Heimat- und Geschichtsverein arbeitet daran, die lokale Geschichte zu erforschen und zu bewahren. Dazu gehören auch Traditionen, die vor Ort gepflegt werden. Eine eigene Tradition führte der Gründungsvorsitzende Otto Joh 1988 für den ein Jahr zuvor aus der Taufe gehobenen Heimat- und Geschichtsverein Linsengericht ein. Seitdem ist der erste Samstag im neuen Jahr dazu da, sich in gepflegter Atmosphäre zu treffen und bei einem guten Essen mit anschließendem Programm die Vereinsgemeinschaft zu stärken. „Ich wünsche Euch allen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr und vor allem Gesundheit“, sagte Vorsitzender Theo Ratzka zum Ende seiner Begrüßung.

Zuvor hatte Bernd Weith eine weitere Tradition aufgegriffen und ein besonderes Werk der Musikgeschichte zur Einleitung ausgewählt. Passend zum 250. Geburtstag, den der Bonner Komponist Ludwig van Beethoven in diesem Jahr feiern würde, wählte Weith mit „Für Elise“ eines der Meisterwerke aus, das vom chinesischen Pianisten Lang Lang gespielt wurde. Nach der Musik blickte Theo Ratzka auf ein sehr aktives Vereinsjahr zurück und machte deutlich, dass auch in 2020 eine Vielzahl von Terminen ansteht. Der Heimat- und Geschichtsverein wird sich an der Feier zum 50-jährigen Jubiläum der Gemeinde Linsengericht am 15. und 16. August 2020 beteiligen. Bernd Weith wird in Zusammenarbeit mit Marie Öri einen Film über die Gemeinde Linsengericht produzieren. Die Linsengerichter Geschichtsblätter 2019 werden von der aktiven Freitagsgruppe erstellt und sollen bald erscheinen. Seit letztem Jahr sind die Ausgaben komplett in Farbe. Anfragen zur Heimatgeschichte Linsengerichts, die über das Internet an den Verein herangetragen werden, bearbeitet Simone Bohlender sehr akribisch. „Im Zentrum unserer Vereinsarbeit steht aber weiterhin unser Dorfmuseum“, ließ Ratzka die Gäste wissen. Viele Schulklassen nutzen die Gelegenheit, das dörfliche Leben im vergangenen Jahrhundert kennenzulernen. Im Terminkalender für 2020 fest verankert sind das Amtshoffest am 01. Mai und ein Weinfest im Monat September. Im September wird auch wieder eine Studienreise stattfinden. Reiseziel ist diesmal die Fränkische Schweiz. Dazu kommen natürlich die Monatstreffen mit geschichtlichen Vorträgen.

Den geselligen Teil des Abends bestritten die Aktiven Lisa Roth und Ernst Hock, Bernd und Gudrun Weith, sowie Christel Schmitz-Bonfigt und Theo Ratzka. Zum Schluss des Abends bedankte sich der Vorsitzende bei allen, die zum Gelingen des diesjährigen Neujahrsempfanges beigetragen haben. Nicht zuletzt dem Kellnerteam Frank Bergholz, Werner Schürer und Ernst Hock.

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