Sonniges Wochenmarkt-Finale am Glashaus

Altenhaßlau
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Auch Petrus war offensichtlich gut gestimmt und schickte zum Saisonabschluss auf dem Wochenmarkt am Glashaus in Linsengericht-Altenhaßlau schönsten Oktobersonnenschein.

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Der Regionalmarkt unter Regie der Inklusionsbetriebe Grün&Grün sowie der Markt- und Service GmbH hat sich seit seinem Start 2017 fest etabliert. „Neben der Direktvermarktung heimischer Lebensmittel hat die Veranstaltung vor allem ein Ziel: Menschen mit Behinderungen in die Arbeitsabläufe sowie in das Marktgeschehen einzubeziehen“, unterstreicht Joachim Schröck, Geschäftsführer von Grün&Grün.

Mittlerweile sind die Wochenmärkte am Glashaus, die von Mai bis Oktober jeweils samstags von 9 bis 14 Uhr stattfinden, ein beliebter Treffpunkt und Einkaufsort für die Bevölkerung geworden. Ein besonderer Magnet ist auch die Live-Musik von regionalen Künstlern und Bands. Passend zum Saisonfinale, das unter dem Motto „Hessisches Oktoberfest“ stand, spielten die Jossgründer Wirtshausmusikanten stimmungsvolle Blasmusik. Neben externen Marktbeschickern wie dem Ziegenhof in Waldrode, dem Herbertehof in Hintersteinau, dem Franzehof in Mauswinkel und weiteren regionalen Produzenten mehr, verkaufen auch die Tochterunternehmen und Betriebe des BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.) auf dem Wochenmarkt am Glashaus ihre Lebensmittel und Genussprodukte. Grün&Grün sowie die Markt- und Service GmbH sind Tochterfirmen des BWMK. Als Inklusionsbetriebe beschäftigen sie bis zu 50 Prozent Menschen mit schweren Behinderungen unter tariflichen Bedingungen.

Dem Team von Grün&Grün macht die Arbeit in der Garten- und Landschaftspflege, dem Gemüse- und Speisepilzanbau sowie in der Wildstaudenzucht viel Spaß. Durch den Wochenmarkt kommen Organisation, Aufbau und Verkauf zu den Arbeitsgebieten hinzu. „Am liebsten mag ich den Kontakt mit den Kunden“, erklärt eine Mitarbeiterin, während sie einer Marktbesucherin zwei Salatköpfe in den Korb legt. Vieles auf dem Markt stammt aus der Produktion von BWMK-Betrieben: Frische Kräuterseitlinge und Shiitake-Pilze mit Bio-Siegel, Kräuter, Gemüse, Wildstauden sowie die Lebensmittel vom Bioland-Hofgut Marjoß. Von dort wird der Markt mit frischen Eiern, hausgemachter Wurst, Honig und selbst hergestellten Nudeln beliefert.

„Nachhaltigkeit ist uns wichtig – sowohl im Hinblick auf Natur und Umwelt, als auch im sozialen Handeln“, erklärt Joachim Schröck. Es gehe darum Angebote zu schaffen, die Menschen mit Behinderungen gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen und gleichzeitig einen Mehrwert für die Region und ihre Bevölkerung darstellten. Nachhaltigkeit spiele dabei eine wichtige Rolle und spiegele sich auch in den Unverpackt-Läden des BWMK in Hanau und Gelnhausen wider. Dort werden Lebensmittel lose angeboten und können von der Kundschaft in mitgebrachte Behältnisse abgefüllt werden – auf diese Weise wird Verpackungsmüll vermieden. Seit einem Jahr betreibt das BWMK außerdem den Marktplatz im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen. Dort verkauft ein Team aus Menschen mit und ohne Handicaps ebenfalls Lebensmittel von regionalen Herstellern. So ist die Durststrecke bis zum Start der neuen Marktsaison im Frühjahr 2022 gut überbrückt.

Foto: Auch zum Saisonabschluss war der Wochenmarkt am Glashaus gut besucht. Die neue Saison startet im Frühjahr 2022.
Foto: Zum Saison-Finale spielten die Jossgründer Wirtshausmusikanten.



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