Geboren am 27. März 1937 im nordhessischen Eltmannshausen, verbrachte er hier die ersten dreißig Jahre seines Lebens. Nach sechs Jahren in der Mainmetropole Frankfurt, kam er 1973 nach Altenhaßlau und fand hier seine neue Heimat. Schnell fand er „Anschluss“ im Dorf und bald engagierte er sich auch in den örtlichen Vereinen (Turnverein und Heimat- und Geschichtsverein) und in der Kommunalpolitik.

Von 1989 - 2001 gehörte er den kommunalen Gremien der Gemeinde Linsengericht ununterbrochen an. Eine Legislaturperiode gehörte er der Gemeindevertretung Linsengericht und den beiden Ausschüssen für Jugend-, Sport- und Kultur und Umwelt- und Fremdenverkehr (1989-1993) an. Zwei Sitzungsperioden arbeitete er im Ortsbeirat Altenhaßlau (1993-2001) und fungierte von 1997-2001 als Schriftführer des Gremiums.

Vor seiner Linsengerichter Zeit engagierte sich Günter Kaletsch bereits sechs Jahre in der Ev. Kirche Hessen-Darmstadt. Von 1967 – 1973 war er Mitglied des Kirchenvorstandes der Christuskirchengemeinde Frankfurt-Nied, Mitglied der Dekanatssynode Frankfurt-Griesheim und Mitglied des Gemeindeverbandes Frankfurt am Main. Daneben war er in dieser Zeit 2. Stellvertreter der Landessynode Hessen-Darmstadt.

Neben seinen Tätigkeiten als Kirchen- und Kommunalpolitiker nahm Günter Kaletsch auch im sportlichen, sozialen und kulturellen Bereich viele Jahre ehrenamtliche Aufgaben wahr. Im Turnverein Altenhaßlau arbeitete er von 1976 –2002 im Vorstand an verantwortlicher Stelle, davon 20 Jahre als 2. Vorsitzender und 6 Jahre als
1. Schriftführer.

Beim Heimat– und Geschichtsverein Linsengericht gehörte er zu den Gründern (1987) und übte von 2002 - 2010 das Amt des Kassierers aus. Für die Bürgerliste/Freie Wählergemeinschaft Linsengericht war Günter Kaletsch von 1990 – 2002 im Vorstand als Kassierer und stellvertretender Kassierer aktiv. Aber auch während seiner beruflichen Laufbahn bei der Deutschen Bundesbahn setzte er sich für die Belange seiner Berufskollegen ein. Günter Kaletsch war Vertrauensmann der Eisenbahnergewerkschaft Deutschland (GdED) von 1970 bis 1995, Personalratsmitglied bei der Zentralstelle für Betriebswirtschaft (1980-1988) und Mitglied im Prüfungsausschuss für Betriebsinformatiker bei der IHK Frankfurt (1985-1996).

Für seine vielfältigen kommunalpolitischen und ehrenamtlichen Tätigkeiten erhielt Günter Kaletsch am 14. Dezember 2003 von Landrat Karl Eyerkaufer im Landratsamt Gelnhausen den Ehrenbrief des Landes Hessen überreicht. „Mit Günter Kaletsch haben wir einen engagierten Mitbürger, der sich für das Allgemeinwohl eingesetzt hat, verloren“, so der 1. Vorsitzende der Bürgerliste/FWG Linsengericht, Heinz Breitenbach, in seinem Nachruf.


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