Eidengesäßer Jugendfeuerwehr ist 24-Stunden im Dienst

Eidengesäß
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Am 10. und 11. August führte die Jugendfeuerwehr Eidengesäß ihren Ersten 24-stündigen Berufsfeuerwehrtag durch

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Hierbei wurde den Jugendlichen das Leben einer Berufsfeuerwehr näher gebracht. Theorie, Praxis und Kameradschaft standen im Mittelpunkt. Die Einsätze, welche sehr realitätsnah nachgestellt wurden, haben die aktiven Kameraden vorbereitet.

Gestartet wurde am Samstag um 12:00 Uhr. Hier begrüßten Jugendwart Patrick Millot und Wehrführer Volker Bohlender die Jugendlichen. Danach wurde das Nachtlager in den Räumlichkeiten des Feuerwehrgerätehauses aufgebaut. Nachdem die Betten alle fertig aufgestellt waren, gab es einen kleinen Mittagssnack. Im Anschluss ging es zur Fahrzeugkontrolle. Es wurden alle Geräte überprüft und auf Vollständigkeit kontrolliert, damit diese in den Einsätzen ordnungsgemäß funktionieren.

Kurz nachdem die Gerätschaften geprüft waren, löste der erste Alarm aus. Es handelte sich um einen mit Wasser vollgelaufenen Keller der durch einen Faltbehälter mit 3000 Liter inszeniert wurde. Dieser wurde von den Jugendlichen mittels I-Sauger und Tauchpumpe leergepumpt. Der zweite Alarm folgte kurz darauf um 16:00 Uhr. Dieses mal wurden die Jugendlichen zu einem Verkehrsunfall gerufen. Am Einsatzort fand man einen verletzten Fahrradfahrer, der mit einem PKW kollidiert war vor. Die Unfallstelle wurde vor dem fließenden Verkehr abgesichert und der verletzte Radfahrer erstversorgt und anschließend dem Rettungsdienst übergeben.

Zurück im Gerätehaus angekommen, stand das wohlverdiente Abendessen an. Gegen 19:00 Uhr stand ein gemeinsamer DVD Abend auf dem Plan, der allerdings um 19:30 Uhr durch den nächsten Alarm unterbrochen worde. Diesmal ging es zur „Weißen Taube“, dort hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Nach der Ersterkundung war schnell klar, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. So konnten die Jugendlichen wieder auf die Wache einkehren, ihren Film fertig schauen und den restlichen Abend mit Gesellschaftsspielen ausklingen lassen.

Um 23:00 Uhr ertönte der Alarmgong erneut. Das Stichwort für den nächsten Einsatz lautete Personensuche. Ein Mountainbiker war mit seinem Rad im Bereich der „Edelweißhütte“ gestürzt und hatte sich verletzt. Ausgerüstet mit Wärmebildkamera, Taschenlampen und Rettungsbrett (Spineboard) machten sich die Jugendlichen auf die Suche nach der verletzten Person und fanden diese nach kurzer Zeit. Die weitere Nacht verlief ruhig, es wurde kein Alarm ausgelöst.

Der nächste Tag startete um 08:00 Uhr mit dem Frühstück. Im Anschluss daran wurde das Nachtlager abgebaut und mit dem Aufräumen begonnen. Um 09:30 Uhr wurde die Jugendfeuerwehr zum nächsten und gleichzeitig letzten Einsatz alarmiert. Es ging zu einer unklaren Rauchentwicklung im Bereich des Festplatzes. Dort eingetroffen stand eine Gartenhütte in Vollbrand. Hierbei konnten die Jugendlichen ihr Wissen unter beweis stellen und den Brand mit 3 „C Rohren“ ablöschen, sodass schnell die Meldung „Feuer aus!“ gemacht werden konnte.

Zurück im Gerätehaus wurden die Fahrzeuge wieder aufgerüstet und Einsatzfertig gemacht. Zum Abschluss der 24 Stunden Übung waren die Familien der Jugendlichen, Betreuer und Helfer zu einem gemeinsamen Grillen eingeladen. Unser besonderer Dank geht an das Küchenteam um Wolfgang Moritz und seine Helfer, sowie allen Kameradinnen und Kameraden die uns Tatkräftig unterstützt haben.

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