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Do, Mai
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Auch ein österreichischer Botschafter kennt Linsengericht
Der Eidengesßer Bernd Klippel (2. von links) unterwegs als Botschafter für Linsengericht. Hier im Gespräch mit dem Deutschen Botschafter in Prag, Andreas Künne (rechts), dem Tschechischen Botschafter in Berlin, Jiri Cisciste (links) sowie dem österreichischen Presseattaché Dr. Andreas Wiedemann.
Nicht ohne Hintergrund wird Bernd Klippel, stellvertretender SPD-Vorsitzender der SPD-Linsengericht als „Außenminister“ tituliert.
Seine Aufgabe sieht er in der überregionalen Kontaktpflege, aber besonders auch – als Beiwerk seiner Funktionen innerhalb der Sudetendeutschen Landsmannschaft (Wiedergewähltes Mitglied der Bundesversammlung der Sudetendeutschen, Kreisobmann für den Altkreis Gelnhausen, Mitglied des Bundesvorstandes sozialdemokratischen Seliger-Gemeinde) im Vorstellen der Gemeinde Linsengericht während seiner zahlreichen Treffen mit überregionalen Repräsentanten, wie etwa mit dem österreichischen Pressseattaché Dr. Andreas Wiedemannn am Rande der Marienberger Gespräche des Sudetendeutschen Rates. Dieser kennt jetzt Linsengericht als eine fortschrittliche Gemeinde im Herzen von Hessen.
Als überzeugter Eidengesäßer aber auch als Bewahrer seiner sudetendeutschen Traditionen nutzt Klippel seine Kontakte: „Die Aufarbeitung unserer deutsch-tschechischen Vergangenheit ist sicherlich längst noch nicht abgeschlossen. Gemeinsame Gespräche, auch das Nennen von Gemeinden, wie das heutige Linsengericht, die in die Vertreibung der Sudetendeutschen nicht aktiv eingebunden waren, aber sudetendeutsche Flüchtlinge damals aufgenommen haben, verbinden uns in der Geschichte.“
Das gegenseitige Kennenlernen, wie wir heute miteinander umgehen, sei ein wesentlicher Faktor zum Friedensverständnis bei uns hier mitten in Europa. „Und wir haben eine große Verantwortung zu tragen,“ so unterstreicht Bernd Kippel sein Engagement.
Der Eidengesßer Bernd Klippel (2. von links) unterwegs als Botschafter für Linsengericht. Hier im Gespräch mit dem Deutschen Botschafter in Prag, Andreas Künne (rechts), dem Tschechischen Botschafter in Berlin, Jiri Cisciste (links) sowie dem österreichischen Presseattaché Dr. Andreas Wiedemann.