Überraschendes Dessert für eine Maus

Eidengesäß

Mit reichlich Beute machten sich die Mädchen und Jungen auf den Heimweg: Ein mit Äpfeln gefüllter Korb aus dem Lehrgarten des Obst- und Gartenbauvereins Eidengesäß wird jetzt in der Kita Regenbogenland in Altenhaßlau das gesunde Pausenfrühstück ergänzen.

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lehrgakitaMit viel Begeisterung begann der Tag: Kinder und Erzieherinnen wurden von den Vorstandsmitgliedern Richard Stave, Wolfgang Feix und Fritz Weimar herzlich begrüßt und durch den wunderschönen Lehrgarten geführt. Da gab es viel zu bestaunen und zu entdecken: Richard Stave zeigte den Kindern die unterschiedlichen Wuchs- und Blattformen der Obstbäume. Danach konnte  die Gruppe  die verschiedenen Apfelsorten probieren: Glockenapfel, Melrose, Boskop, Falstaf, Topaz und Elstar. Ein Höhepunkt war die Apfelernte. Mit viel Spaß und Begeisterung holten die Kinder die Äpfel mit Hilfe des Apfelpflückers vom Baum.

Tiere im Garten waren außerdem ein Thema. Mit großem Interesse wurden das Insektenhotel mit Igelhaus sowie die Fledermauskästen angeschaut. „Auch Tiere mögen Äpfel. Die Wespen stechen gerne Äpfel an und die Vögel picken kleine Löcher hinein“ erklärte Stave den fasziniert lauschenden Kindern. Noch beeindruckter waren die Kleinen von folgendem Bild, das sich ihnen im Garten bot: Eine Birne war auf ein Mauseloch gefallen  und die Maus fraß sich durch die Birne hindurch ins Freie. Nach dem spannenden Tag im Lehrgarten machten sich die Kinder mit einem Teil der Apfelernte vergnügt auf den Nachhauseweg.

Die Kita Regenbogenland gehört zu den Kindertageseinrichtungen des BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.). Dort werden Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen betreut. „Jungen und Mädchen erleben schon früh, dass ein Team dann erfolgreich ist, wenn alle Beteiligten ihre Fähigkeiten einbringen können. Und dass jeder Einzelne auf unterschiedlichen Gebieten Unterstützung braucht“, so Anette Stampnik, Leiterin der Kita.

Alle Kinder würden gemeinsam betreut, ob normal entwickelt oder mit Entwicklungsverzögerungen, Lernschwächen, körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen. Davon profitieren laut Stampnik alle Kinder, weil sie voneinander lernen können. „Die Kinder mit Beeinträchtigungen erfahren, dass sie dazu gehören, erleben sich als geachteten Teil einer Gemeinschaft und entwickeln dadurch Selbstbewusstsein“, so die Kita-Leiterin.  Gleichzeitig stärke das Miteinander die sozialen Kompetenzen: Rücksicht und Respekt, die Fähigkeit, andere einzubinden und so zu kommunizieren, dass es für alle verständlich sei. Wie in allen Betriebszweigen des BWMK seien Vernetzung und Kooperation auch wichtiger Teil der Arbeit in den Kindertagesstätten: „Wir eröffnen den Kindern unterschiedliche Lern- und Entdeckungsorte, indem wir mit Schulen, Vereinen und Unternehmen vor Ort kooperieren. Es ist selbstverständlich, dass wir alle Aktivitäten so organisieren, dass Kinder mit Beeinträchtigung daran teilnehmen können. Die Kinder lernen auf diese Weise ihren Lebensraum kennen, können Zusammenhänge einschätzen und erleben sich selbst als Teil dieses Geflechts“, berichtet Stampnik.


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