Thorsten Stolz besucht Lohnunternehmen Scholz in Geislitz

Geislitz

Der Main-Kinzig-Kreis wird auch in Zukunft weiterhin die Anliegen heimischer Unternehmen, Organisationen und Verbände im Rahmen seiner Möglichkeiten zeitnah, zielorientiert und unbürokratisch bearbeiten und lösen.

Harth & Schneider
Höfler Fenster
VORSPRUNG - Print ist offline!

„Da sind und bleiben wir verlässlicher Partner“, sagten Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und SPD-Landratskandidat Thorsten Stolz dieser Tage bei einem Besuch des Landtechnischen Lohnunternehmens Frank Scholz in Geislitz. Scholz steht als Präsident dem Landesverband Hessen im Bundesverband Lohnunternehmen e.V. vor. Der Wandel in der heimischen Landwirtschaft, neue Perspektiven für landtechnische Dienstleister und die Zusammenarbeit zwischen lokalen Akteuren und der Kreisverwaltung standen im Mittelpunkt des intensiven Gedankenaustauschs, an dem auch Linsengerichts Bürgermeister Albert Ungermann, Michael Bollmann, Vorsitzender der Gemeindevertretung, und Erster Beigeordneter Helmut Bluhm teilnahmen.

Als Lohnunternehmer erbringt Frank Scholz seit 1985 zahlreiche Dienstleistungen für die heimischen Landwirte: Von der Aussaat über die Düngung bis hin zur Ernte von Getreide und Mais deckt er alle Arbeiten ab, die auf einem landwirtschaftlichen Betrieb anfallen. Dafür hält er heute einen eigenen Maschinenpark mit fünf Traktoren, zwei Mähdreschern, Feldhäcksler, Großballenpressen, Transporttechnik für landwirtschaftliche Güter, Streuer für organische Dünger, sowie heute schon Gülletechnik entsprechend der Richtlinien der zukünftigen Düngeverordnung und weiteres landwirtschaftliches Gerät vor. Zwei festangestellte Mitarbeiter, ein Auszubildender Fachkraft für Agrarservice und ein Stamm von fünf Aushilfskräften komplettieren das Team des Geislitzers. „70 Prozent unseres Umsatzes erzielen wir heute im Bereich der Landwirtschaft, 30 Prozent bei kommunalen Auftraggebern“, berichtete er. Angesichts des tiefgreifenden Strukturwandels in der heimischen Landwirtschaft, mit dem zahlreiche Betriebsaufgaben einhergehen, werde er sein Dienstleistungsangebot für Kommunen künftig noch erweitern, kündigte Frank Scholz an. Dazu zählen die Pflege von Grünanlagen, Böschungen sowie Straßen und Wegen, die sich in kommunaler Hand befinden, genau so wie die fachmännische Betreuung von Streuobstwiesen und Kunstrasenanlagen.

Für seine Branche engagiert sich Frank Scholz im Bundesverband Lohnunternehmen e.V., dessen hessischem Landesverband er als Präsident vorsteht. Deshalb nutzte er den Besuch von Susanne Simmler und Thorsten Stolz, um ihnen die aktuelle Initiative seines Verbandes für ein rücksichtsvolles Miteinander zwischen landwirtschaftlichen Betrieben und Bürgern vorzustellen. „Die Bevölkerung ist immer weniger bereit, den rechtlichen Sonderstatus der Landwirtschaft einfach zu akzeptieren, was wir besonders bei Arbeiten an Sonn- und Feiertagen sowie im Straßenverkehr immer deutlicher merken“, wies er auf die Kampagne „Profis mit Rücksicht“ hin. Im Mittelpunkt steht hier die Rücksichtnahme: So sollen Lohnunternehmer mit großen Maschinen bürgerfreundliche Routen nutzen und Knotenpunkte sowie Gefahrenstellen weiträumig umfahren – auch wenn das oft längere Wegstrecken bedeutet. „Durch eine optimierte innerbetriebliche Organisation wollen wir zudem Arbeiten an Sonn- und Feiertagen weitgehend vermeiden und die Nachtruhe einhalten“, erläuterte Frank Scholz die Ziele der Initiative des Bundesverbands Lohnunternehmen.

Positiv bewertete der Linsengerichter die Zusammenarbeit mit den Stadt- und Gemeindeverwaltungen sowie dem Landratsamt, etwa im Umgang mit Sondergenehmigungen für Fahrzeuge mit Überbreite, die in der Landwirtschaft Einsatz finden. Diese gute Zusammenarbeit mit Unternehmen, Verbänden und Organisationen werde er im Fall seiner Wahl zum Kreisoberhaupt fortsetzen und in einigen Bereichen noch forcieren, zum Beispiel durch regelmäßige Gesprächsrunden, kündigte Landratskandidat Thorsten Stolz an: „Was von uns als Main-Kinzig-Kreis lösbar ist, werden wir stets umgehend auf dem direkten Weg zu lösen versuchen. Wichtig dabei ist, dass wir von Anliegen, aber auch Problemen, rechtzeitig erfahren, denn wer sich nicht meldet, dem kann auch nicht geholfen werden“.

Mit Blick auf den tiefgreifenden Strukturwandel in der Landwirtschaft sagte Thorsten Stolz abschließend, er unterstütze die Absicht des Kreisbauernverbandes Main- Kinzig, die Bedeutung der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit deutlicher zu machen und damit bereits in den Kindergärten und Schulen zu beginnen. „Kühe sind lila, Lebensmittel wachsen bei Aldi. Viele wissen ja gar nicht mehr, dass man Pommes aus Kartoffeln herstellt“, zitierte Thorsten Stolz Kreislandwirt Bruno Wörner und berichtete, er unterstütze die Initiative des Kreisbauernverbandes, das Projekt „Bauernhof als Klassenzimmer“ mit neuem Leben zu erfüllen. Hier plant der Verband eine enge Kooperation mit dem Staatlichen Schulamt. Ziel ist es, dass Schulen Projektwochen zum Thema Landwirtschaft initiieren, in deren Verlauf die Schülerinnen und Schüler nach entsprechender Vorbereitung im Unterricht landwirtschaftliche Betriebe in der Region besuchen.

Weitere Informationen zum Bundesverband Lohnunternehmen e.V. finden Interessierte im Internet unter www.lohnunternehmen.de.

BU: Besichtigen das Lohnunternehmen Scholz in Geislitz (von links): Michael Bollmann, Vorsitzender der Linsengerichter Gemeindevertretung, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Inhaber Frank Scholz, Linsengerichts Bürgermeister Albert Ungermann, Landratskandidat Thorsten Stolz und Erster Beigeordneter Helmut Bluhm.


Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de


Thermo Sun
Harth & Schneider
Stadt Schlüchtern
VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG
Sturmius Dehm Brennholz GmbH

online werben

Höfler Fenster
Autohaus Koch
Autohaus Nix
CID

vogler banner

Evonik

vogler banner

Online Banner 300x250px MoPo 2