Am 22. und 23. Oktober fand eine 24-Stunden-Übung der Geislitzer Jugendfeuerwehr statt, bei der die jungen Brandschützer verschiedene Einsatzarten und die Herangehensweise an diese kennen lernten.
Am 22. und 23. Oktober fand eine 24-Stunden-Übung der Geislitzer Jugendfeuerwehr statt, bei der die jungen Brandschützer verschiedene Einsatzarten und die Herangehensweise an diese kennen lernten.



Wieder zurück im Gerätehaus stärkten sich alle mit selbstgebackenem Kuchen und beschäftigten sich anschließend mit kreativen Basteleien für das Geislitzer Weihnachtsmärktchen, das am 26.11.2016 am Schützenhaus stattfinden wird. Der nächste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten und so ging es schon bald darauf unter dem Einsatzstichwort „Ölspur Schulweg Richtung Eidengesäß“ zum Geisberg, wo mit Hilfe von Besen und Sägespänen die ausgedehnte Ölspur erfolgreich beseitigt wurde. Nach etwas Freizeit und einem leckeren Abendessen mit Hamburgern ertönte gegen 21 Uhr erneut der Alarmton und alle eilten zu den Fahrzeugen, um schnell zum Einsatzort zu gelangen. Inhalt dieser Übung war die Suche von vier vermissten Personen in einem abgegrenzten Waldstück am Hufeisen, wobei den Jugendlichen zwei Wärmebildkameras zur Verfügung gestellt wurden. Als schließlich alle Personen gefunden waren, ging es zurück zum Gerätehaus, wo sich alle auf eine erholsame Nacht freuten. Doch gegen 1.30 Uhr wurden sie zu einem weiteren Einsatz gerufen, welcher sich am Einsatzort jedoch als Fehlalarm herausstellte.
Bereits vor dem gemeinsamen Frühstück am Sonntagmorgen stand schon die nächste Übung auf dem Programm – eine Tierrettung der besonderen Art wartete auf die Jugendlichen: auf einem Vordach der Geisbergschule musste ein „Tier“ (Mitglied der Einsatzabteilung im Affenkostüm) eingefangen werden, was mit vereinten Kräften schließlich auch gelang. Der „Affe“ konnte mit einem Rettungsknoten gesichert, über eine Leiter vom Dach geführt und im Mannschaftstransportfahrzeug zurück zum Gerätehaus gebracht werden. Zur letzten Übung am Sonntagmittag waren dann auch die Eltern eingeladen und konnte sich dabei ein Bild von der Jugendarbeit in der Feuerwehr Geislitz machen. Das Einsatzstichwort lautete diesmal „Brennt Gartenhütte am Festplatz“ und verlangte den jungen Brandschützern noch einmal alles ab, doch mit vereinten Kräften konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Zur Wasserversorgung waren das Löschfahrzeug (LF 8/6) aus Geislitz und das Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) aus Altenhaßlau vor Ort.
Zwei erlebnisreiche Tage gingen schließlich bei einem gemeinsamen Mittagessen im Gerätehaus zu Ende. Die Jugendfeuerwehr Geislitz unter der Leitung von Jugendwart Andreas Thiel bedankt sich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der beiden Übungstage beigetragen haben. Für die Jugendlichen sind solche 24-Stunden-Übungen ein tolles und unvergessliches Erlebnis, bei dem unter Aufsicht und Anleitung erfahrener Feuerwehrkameraden das bisher gelernte Wissen bei realitätsnahen Übungen in die Praxis umgesetzt werden kann. Spiel, Spaß und Gemeinschaft kommen dabei selbstverständlich auch nicht zu kurz.
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