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Die Insektenfresser haben sich im Spätsommer und Herbst eine dicke Fettschicht angefressen, von der sie während der kalten Jahreszeit zehren. Störungen können zum ungeplanten , energiezehrenden Aufwachen führen. Auch bei plötzlichem Wetterumschwung erwachen Fledermäuse manchmal aus dem Winterschlaf und wollen ihr Quartier noch einmal wechseln oder etwas trinken. Bei frostigem Wetter finden die Tiere weder Nahrung noch Wasser und sind deshalb schnell entkräftet.

Fledermäuse benötigen bis zum "Normalbetrieb" 30 bis 60 Minuten. Die Winterschläfer mobilisieren zunächst die Depots des braunen Fettgewebes im Schulter- und Nackenbereich um Energie bereitzustellen. Später kommt Muskelzittern zur Wärmeerzeugung hinzu. "Oft findet man geschwächte Fledertiere in Kellern und Hauseingängen oder sie fliegen nach dem Lüften plötzlich in Wohnräumen umher. Mit einem Handschuh setzt man so einen Irrflieger erstmal in einen mit Toilettenpapier oder einem weichen Tuch ausgestatteten Karton", erklärt Norbert Möller, Vorsitzender vom NABU Großenhausen. So lässt sich die Fledermaus genauer anschauen: Hat das Tier zwischen Ohrenpartie und Schulterblättern einen gewölbten Kragen - den Winterspeck? Oder sieht es auf dem Rücken eher abgemagert aus? Auf jeden Fall sollte das Tier etwas trinken. Dazu muss sich das Tier aufwärmen, damit es sich nicht verschluckt. So wie wir Menschen haben aktive Fledermäuse eine Körpertemperatur von 37 Grad C. Um dem Findling beim Aufwärmen zu helfen, kann man das Tier mit der mit einem Handschuh geschützten Hand umschließen, so dass nur das Köpfchen über unseren Daumen herausschaut. Es kann eine ganze Weile dauern, dann merkt man, wie Herzschlag und Atmung aktiver werden. Mit einer Pipette, Spritze, einem Eierlöffel oder Tuschpinsel bietet man der Fledermaus dann lauwarmes Wasser an. Die meisten Tiere beginnen bereits nach einigen Versuchen dankbar zu lecken.

Tiere, die genügend Winterspeck haben, sollten ihren Schlaf schnellstmöglich fortsetzen. Manchmal finden sich solche schlafenden Gäste auch in einem Holzstapel. Man sollte die Tiere dann behutsam mit einem Handschuh in einen anderen Holzstapel umsetzen, der natürlich in diesem Winter nicht mehr angerührt wird! Andere mögliche Winterschlafverstecke bieten Hohlräume an Gebäuden (Holzverschalungen, Lüftungsschlitze zwischen den Steinen). In katzensicherer Höhe kann man insbesondere kleine Fledermausarten in solche Hohlräume klettern lassen. Auch in Ställen bieten sich tiefe Spalten als Versteck an. Ebenso kann eine Fledermaus ihren Winterschlaf auch zwischen Heu- und Strohballen und einer Wand fortsetzen.

Allerdings bei starkem Frost muss eine Auswilderung in ein Winterschlafquartier um ein paar Tage verschoben werden. Als Zwischenquartier kann ein fester Schuhkarton mit Küchenkrepp oder einem Tuch dienen. Diesen bewahrt man dann an einem frostsicheren Ort auf. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kann alsdann der Umzug in ein geeignetes Quartier erfolgen. " Ganz wichtig: Sollte das Fundtier sehr mager aussehen oder gar verletzt sein, gehört es in die Hände eines Fledermausexperten", erklärt Möller. Hier hilft die NABU-Fledermaus-Hotline Telefon: 030-284 984 5000 oder auch eine Tierpflegestation.

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