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Mit 59.267 Stimmen hat es vor Rauchschwalbe und Kiebitz das Rennen um den Titel gemacht. Es trägt nun nach 1992 zum zweiten Mal den Titel. Der Vogel gehört zur Familie der Drosselvögel. Verwandte Arten, wie das Blaukehlchen, unterscheiden sich sowohl äußerlich als auch durch vollkommen andere Lebensraumansprüche vom Vogel des Jahres 2021. Das Rotkehlchen ist als absoluter Sympathieträger prädestiniert für den Titel, um Schritte zum dauerhaften Schutz und zur nachhaltigen Verbesserung von seinen Lebensräumen einzuleiten. Sein Bestand in Deutschland wird auf 3,4 bis 4,3 Millionen Brutpaare geschätzt und ist als achthäufigster Vogel derzeit nicht gefährdet.

Hauptmerkmal des kleinen , rundlichen Rotkehlchens ist die orangerote Färbung von Stirn-, Zügel- und Augengegend bis zur unteren Brust. Sein Bauch ist weiß gefärbt, die Flanken grau-beige. Oberseite und Schwanz sind dunkel olivbraun. Es ist ein recht stimmgewaltiges Vögelchen. Wegen seiner Klangstruktur wird der Reviergesang als "perlend" und wegen der emotionalen Wrkung auf uns Menschen als "wehmütig" bezeichnet. Sein Warnruf ist ein kräftiges, schnell wiederholtes Tixen, bei Luftfeinden dagegen ein gedehntes "sieh". Die Nahrung besteht zur Brutzeit überwiegend aus Insekten und deren Larven, insbesondere Käfer, Netz- und Zweiflügler, Ohrwürner, Ameisen, Schmetterlingsraupen und Blattläuse. Im Sommer und Herbst wird das Nahrungsspektrum mit Beeren und Früchten von Pfaffenhütchen, Schneeball, Faulbaum, Hartriegel, Efeu und anderen Sträuchern erweitert. Das Rotkehlchen brütet in Wäldern, Hecken, Gebüschen, Parks, Gärten und Friedhöfen. Es bevorzugt unterholzreiche Wälder, besonders in der Nähe von Gewässern oder an feuchten Standorten. Beliebt sind wilde Ecken und scheinbare "Unordnung" im Garten. Die Vielfalt ist dabei für den Insektenfresser sehr wichtig. In der Regel wird bodennah in Stängel- und Asthorsten, Erdlöchern, Nischen im Mauerwerk, Holzstapeln, unter Baumstümpfen und anderen geschützten Plätzen gebrütet. Halbhöhlen-Nistkästen werden auch angenommen, wenn sie verstecckt und niedrig angebracht sind. "Ganz entscheidend für das Rotkehlchen ist die breite Nahrungsgrundlage - je blüten- und deckungsreicher, vielfältiger und damit insektenfeundlicher ein Garten ist, desto größer ist die Chance, dass sich dort ein Rotkehlchen ansiedelt", erklärt Norbert Möller, NABU-Vorsiitzender von Großenhausen. Der Verzicht auf Gift sollte selbstverständlich sein; denn Pestizide vergiften die Nahrung der Vögel. Wichtig sind auch offene Böden. Ganz schlecht sind daher Schottergärten und Kunstrasen. Hier findet der Vogel keine Nahrung und Nistmöglichkeiten und wird daher schnell den Abflug machen.

Obwohl der Vogel des Jahres derzeit nicht als gefährdet gilt, so machen auch ihm die fortschreitende Ausräumung der Landschaft, der Verlust an artenreichen Säumen und Waldrändern, die Pestizidbelastung durch die industrielle Landwirtschaft, der Landschaftsverbrauch durch Überbauung und auch die Bejagung des "Teilziehers" im Süden von Europe zu schaffen. Unser Sympathieträger ist aber nicht nur in Gärten und Parks zuhause: Zweidrittel aller Rotkehlchen leben im Wald. "Von daher erfordert diese Vogelart auch eine naturnahe Waldbewirtschaftung. Strukturreiche Wälder mit einer Strauchschicht und viel liegendes Totholz sind ideal", so der NABU-Vorsitzende.



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