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Gleichzeitig können sie daran mitwirken, dass ein noch genaueres Bild der heimischen Insektenwelt entsteht. "Dazu braucht es keine Vorkenntnisse, einfach nur Spaß am Entdecken und daran, Neues zu lernen", betont Norbert Möller, Vorsitzender vom NABU Großenhausen und hält praktische Tipps für kleine und große Insektenforscher bereit.

"Bei der Aktion geht es darum zu dokumentieren, wie viele Insekten welcher Art man innerhalb einer Stunde entdeckt", erklärt Möller. Die Beobachtungen werden anschließend per Online-Formular unter www.NABU-insektensommer.de oder Web-App NABU Insektensommer gemeldet. "Dabei ist es ganz klar, dass man nicht alle Krabbler sieht, geschweige denn erkennt". Am besten funktioniert das Insektenzählen an einem sonnigen, möglichst windstillen Tag. Beim Zählen konzentriert man sich auf einen Umkreis von zehn Metern um den eigenen Standort. Das kann fast überall sein - im Garten, auf dem Balkon, auf einer Wiese, im Wald oder am Wasser. Wer neu ins Insektenzählen einsteigt, kann sich auf die "Entdeckungsfrage" konzentrieren. Dabei geht es dieses Mal um Acker-, Erd- und Steinhummel, die häufigsten Hummelarten hierzulande, und der Frage,:"kannst du Hummelarten am Hintern erkennen?" Denn viele Hummelarten kann man an ihrer Farbgebung unterscheiden. So hat die Ackerhummel einen gelb-bräunlichen Hintern, die Steinhummel einen orange-rötlichen, das Hinterteil der Erdhummel ist weiß.

Wer etwas tiefer ins Thema einsteigen möchte, ist mit der Zählhilfe gut beraten, die sich im Internet herunterladen lässt. Dort sind die acht häufigsten Arten für den Zählzeitrum vom 3. bis 12. Juni zu finden. Und wer es noch genauer wissen möchte, schaut im "Insektentrainer" oder der Web-App "NABU Insektensommer" nach.

"Der Insektensommer soll vor allem Spaß machen", sagt Möller. "Wenn die Aktion dann noch für den Schutz der Krabbler sensibilisiert - umso besser! Schließlich sind Insekten für uns Menschen und die Natur insgesamt lebensnotwendig". Rund 90 Prozent der Pflanzen weltweit werden durch Insekten bestäubt. Zahlreiche Studien belegen, dass die Insektenbestände in Deutschland deutlich zurückgehen. Gründe dafür sind etwa die intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und die Ausräumung der Landschaft.

Die Daten der Zählaktion werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Der NABU wertet sie aus und veröffentlicht sie auf www.NABU.de/insektensommer-ergebnisse.


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