Ortsbeirat Lützelhausen auf Flurtour

Mitglieder des Ortsbeirats (Gunther Schilling, Karl-Heinz Eiring, Artur Bock und Bernd Gerhold; von links) mit Landwirt Trageser (dritter von links) und den Gemeindevertretern Klaus Balzer (rechts daneben) und Boris Bogojev (zweiter von rechts). Auf dem Foto fehlt: Ruben Hundhausen.

Lützelhausen

Auf einer Traktorfahrt durch die heimische Flur verschaffte sich der Ortsbeirat Lützelhausen am vergangenen Freitag ein anschauliches Bild der heimischen Landwirtschaft.

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Unter der fachkundigen Leitung des in Waldrode ansässigen Landwirts Mark Trageser fuhren die Mitglieder des Gremiums von der Anglerhütte aus auf dem Anhänger eines Traktorgespanns durch die Gemarkung. Gelenkt wurde das Fahrzeug von Tragesers Neffen und Mitarbeiter Erik Oefner. „Das ist unser kleinster Anhänger und der hat schon Probleme, an den vielen überstehenden Hecken vorbeizukommen“, schilderte Trageser eine der Widrigkeiten, mit denen er als Landwirt in der Lützelhäuser Gemarkung zu kämpfen hat. Oft würde der Bewuchs über die Grundstücksgrenze gehen, weil die Eigentümer mit dem Rückschnitt nicht nachkämen. Ein weiterer Wunsch des Landwirts ist die Sanierung des Feldwegs Richtung Horbach, der eine wichtige Verbindung zu den bearbeiteten Flächen sei.

Trageser bearbeitet inzwischen 310 Hektar Acker- und Grünland, davon 70 Hektar in Lützelhausen. Als Bauer wolle er immer alle Flächen nutzen, erklärte Trageser seinen Antrieb. Es tue ihm im Herzen weh, wenn Potentiale zur Nahrungsproduktion nicht genutzt würden. Entsprechend kritisch sieht er daher die Versiegelung oder Überbauung von guten Ackerböden für Gewerbe oder Solarparks in Linsengericht. Eine große Fläche sei auch wichtig, um den Maschinenpark effizient zu nutzen und betriebswirtschaftlich erfolgreich zu arbeiten.

Beim Stichwort Gewerbe gab Trageser dann noch einen wichtigen Hinweis zur Verkehrssituation an die Mandatsträger: Häufig landeten große Lastwagen im Weinbergweg des Ortsteils Waldrode, die eigentlich in das Gewerbegebiet Am Weinberg wollten. Hier würden die Navis oft falsche Wegführungen anbieten, die dann in der Sackgasse endeten. Ähnliches wussten die Mitglieder des Ortsbeirats auch von der Rhönstraße in Lützelhausen zu berichten, die nur über Feldwege und eine enge Brücke wieder zur Landesstraße führt. In diesen Fällen wäre eine deutliche Beschilderung hilfreich.

Der rege Austausch zwischen Landwirt und Ortsbeirat wurde nach der Rundtour um Lützelhausen in der Anglerhütte fortgesetzt und brachte vor allem eine Erkenntnis: Man muss mehr miteinander reden und nicht einfach Entscheidungen treffen, die sich in der Praxis nicht bewähren. Auch wenn die Meinungen durchaus auseinandergingen, konnte Ortsvorsteher Bernd Gerhold doch festhalten, dass die Flurbefahrung wichtige neue Erkenntnisse gebracht habe und man einen besseren Einblick in die Bedürfnisse und Leistungen der örtlichen Landwirte gewinnen konnte. Er dankte Mark Trageser im Namen des Ortsbeirats und regte einen weiteren regelmäßigen Austausch an.

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