Ab 18. Mai: Sieben Wochen Vollsperrung zwischen Linsengericht und Geiselbach

Waldrode

Ab Montag, 18. Mai 2026, wird die Staatsstraße 2306 zwischen Linsengericht und Geiselbach für eine Dauer von knapp sieben Wochen voll gesperrt. Die Vollsperrung erstreckt sich zwischen der Einmündung zur L 3444 nach Linsengericht-Waldrode und der Einmündung der Gemeindeverbindungsstraße nach Westerngrund-Huckelheim. In dieser Zeit wird eine Umleitung von der L 2306 über die L 3444 nach Waldrode und Freigericht-Horbach, weiter über die L 3269 nach Geiselbach und umgekehrt ausgeschildert.

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Die Staatsstraße 2306 zwischen Gelnhausen und Schöllkrippen ist eine bedeutende regionale Verbindung zwischen dem Kinzigtal im Main-Kinzig-Kreis und der St 2305 im nördlichen Landkreis Aschaffenburg. Im Bereich der Landesgrenze Hessen-Bayern ist die Asphaltfahrbahn am Ende ihrer Lebensdauer angekommen und muss erneuert werden. Über eine Dauer von sieben Wochen im Frühsommer wird die Staatstraße 2306 deshalb zwischen der Einmündung zur L 3444 nach Waldrode und der Einmündung zur Gemeindeverbindungsstraße nach Huckelheim auf einer Länge von ca. 1370 m voll gesperrt und erneuert. Die Vollsperrung soll am Freitag, den 3. Juli 2026 wieder aufgehoben werden.

Anlass für die Straßenbauarbeiten ist ein dringend erforderlicher Austausch der oberen Asphaltschichten des Fahrbahnoberbaus. Die gegenwärtigen Straßenschäden wie Spurrillen, Netzrisse, Schlaglöcher und zunehmenden Flickstellen zeigen deutlich, dass diese das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht haben. Die Arbeiten erstrecken sich über die gesamte Länge der gesperrten Strecke. Im Schutz der Streckensperrung wird zudem durch die Erneuerung und Neuaufstellung von Schutzplanken sowie die Schaffung von hindernisfreien Seitenräumen die Verkehrssicherheit verbessert.

Die Bayerischen Staatsforsten führen im Schutz der ohnehin erforderlichen Vollsperrung notwendige Waldarbeiten in unmittelbarer Fahrbahnnähe durch. Die waldbaulichen Maßnahmen sollen die Stabilität der Waldbestände nachhaltig erhöhen und damit auch ihren Teil zur Verkehrssicherheit beitragen. Die Zufahrt von Huckelheim zur St 2306 nach Geiselbach ist jederzeit möglich. Die weitere Strecke zwischen der Einmündung Huckelheim und dem Ortseingang von Geiselbach wird in einem künftigen, zweiten Bauabschnitt ertüchtigt werden.

Während der Vollsperrung werden die Bankette abgetragen und standsicher neu befestigt. Die Asphaltdeckschicht wird vollflächig abgefräst. An einzelnen Stellen werden in den darunterliegenden Schichten Schadstellen tiefergreifend saniert. Anschließend werden sechs Zentimeter neue Asphaltbinderschicht und zuletzt vier Zentimeter Asphaltdeckschicht aufgetragen. Das geschieht nahtlos aus einem Guss über die gesamte Fahrbahnbreite, sodass eine dauerhaft ebene Fahrbahn hergestellt wird. Der Freistaat Bayern investiert hier ca. 600.000 € in die Bestandserhaltung des Straßennetzes.

Da das Ausmaß der erforderlichen Arbeiten in den tiefer liegenden Schichten erst nach dem Abfräsen der Deckschicht ersichtlich sein wird, kann es zu einer Verlängerung der Sperrung kommen. Die Asphaltarbeiten sind außerdem stark witterungsabhängig.


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