Sicher fühlen: Gemeinsam leben im Quartier

Bischofsheim
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Alle Interessierten sind eingeladen, am Freitag, 16. August von 13:30 bis 15:30 Uhr, an das Kinder- und Jugendhaus Maintal-Bischofsheim (Bertha von Suttner Weg 2) zu kommen.

Bei der Veranstaltung zum Thema „Prävention im Quartier rund um das Schulzentrum“ können die Besucher*innen mit Maintals Bürgermeisterin Monika Böttcher, Vertreter*innen von Polizei, Ordnungsbehörde, dem KOMPASS Beratungsteam und der Stadtverwaltung ins Gespräch kommen.

Die Verantwortlichen wollen hören, wie sicher sich Anwohner*innen, Schüler*innen, Lehrer*innen sowie Besucher*innen des Kinder- und Jugendhauses und des Stadtteilzentrums fühlen und welche Präventionsangebote sie sich wünschen. Ziel der Veranstaltung ist es, den persönlichen Kontakt zwischen allen Beteiligten zu verbessen und nach Möglichkeit gemeinsam Ideen zu erarbeiten. Zudem soll es um gegenseitigen Respekt und Verständnis zwischen den Anwohner*innen und den Jugendlichen und jungen Erwachsenen gehen.

Um Konflikte im Quartier kümmert sich seit November 2018 auch Karsten Soer aus dem Team der Ordnungspolizei der Stadt Maintal. Er ist „Kontaktbeamter vor Ort“ und regelmäßig in Bischofsheim unterwegs. Alle können ihn und seine Kollegen*innen der Ordnungspolizei bei Problemen rund ums Schulzentrum ansprechen. Selbstverständlich sind auch er sowie Frank Meisinger als zuständiger Präventionsbeauftragter der Stadt Maintal bei der Veranstaltung am Freitag dabei.

Die Idee zur Veranstaltung stammt aus dem Kreis der Teilnehmer*innen der Arbeitsgruppe „Rund um das Schulzentrum“ im Rahmen der Initiative KOMPASS. KOMPASS ist eine Sicherheitsinitiative des Landes Hessen, an der sich Maintal als Modellkommune beteiligt. Die Arbeitsgruppe hat bereits mehrere Themenschwerpunkte identifiziert: So ist die Verkehrssituation an der Bushaltestelle Schulzentrum ein Thema. Sie ist bei Schulbeginn und –ende aufgrund von „Elterntaxis“ oder vielen Schüler*innen, die zu den wartenden Bussen strömen, unübersichtlich – und somit eine potenzielle Gefahr. Zudem fühlen sich Frauen und Kinder im Quartier bei Dunkelheit eher unsicher. Darüber hinaus sorgen Müll, Vandalismus sowie nächtliche Zusammenkünfte von Personen bei Passanten und Anwohner*innen ebenfalls für Unsicherheit oder Ärger.

Einige Maßnahmen zur Verbesserung der Situation hat die Arbeitsgruppe bereits angestoßen. Es gibt mehr Kontrollfahrten der Präventionsstreife der Stadt Maintal und mit dem „Kontaktbeamten vor Ort“ läuft auch ein Team der Ordnungsbehörde regelmäßig Streife. Die Beleuchtung im Quartier wurde verbessert und schlecht einsehbare Flächen übersichtlicher gestaltet. In Kooperation mit den Schulen gab es zudem Sucht- und Gewaltpräventionsangebote. Die Veranstaltung am Freitag soll diese Maßnahmen sinnvoll ergänzen.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Es gibt alkoholfreie Getränke, gegrillte Würstchen sowie Kaffee und Muffins.

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