A 66: Rußrindenkrankheit erfordert Baumfällungen

Bischofsheim
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Im Bereich Maintal/Bischofsheim müssen an der A 66 auf einer Länge von ca. 700 m wegen der Rußrindenkrankheit Ahornbäume aus dem Bestand gefällt werden.

Die Rußrindenkrankheit ist eine Pilzerkrankung, die sich durch Fruchtkörper - bzw. Sporenbildung am Ahorn zeigt und absterbende Ahornbäume befällt. Bei dieser Krankheit reifen unter der Rinde Pilzsporen. Sie bilden eine dunkle Schicht, die wie Ruß aussieht. Später reißt die Rinde auf und blättert ab. Die Infektionen werden durch trockenes, heißes Klima und Wasserknappheit begünstigt.

Die erkrankten Bäume sollen nun ab kommenden Dienstag, den 11.02.2020 gefällt werden. Gesundheitliche Gefährdungen des Menschen können nur bei intensivem, direkten und längerfristigen Kontakt entstehen. Um bei den Fällarbeiten eine Gefährdung durch direktem Kontakt mit den Pilzsporen auszuschließen, werden die befallenen Bäume von Fachleuten mit entsprechender Ausrüstung und Schutzkleidung vor den Fällarbeiten behandelt. Nach der Fällung wird das befallene Holz fachgerecht entsorgt und darf nicht weiter als Brennholz verwendet werden.

Da eine Gefahr durch die Pilzsporen nur im unmittelbaren Umfeld der Bäume besteht, sind für die Anwohner von Bischofsheim sowie die Verkehrsteilnehmer keine weiteren Schutzvorkehrungen erforderlich. Sofern die Arbeiten planmäßig verlaufen, soll die Gehölzmaßnahme bereits zum Ende der kommenden Woche abgeschlossen werden.

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