Erwachsenwerden auf der Leinwand

Beim nächsten „Kino vor Ort“ am 20. April sind die Filme „Close“ und „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ im Bürgerhaus Bischofsheim zu sehen. Fotos: Filmplakate Pandora Filmverleih/ Warner Brothers Entertainment GmbH

Bischofsheim
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Bei „Kino vor Ort“, der Filmreihe des Kulturbüros in Zusammenarbeit mit der Stadtleitbildgruppe „Maintal kulturell“, erwarten Besucher*innen am Donnerstag, 20. April, zwei unterschiedliche Filme im Bürgerhaus in Bischofsheim.



Um 17.30 Uhr läuft „Close“ und um 20 Uhr die Literaturverfilmung „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“. Einlass jeweils eine halbe Stunde vor Beginn des Filmes. Karten gibt es an der Abendkasse zu acht Euro.

„Close“, ein für den Auslands-Oscar nominierter Film, erzählt in beeindruckenden Bildern die Geschichte einer Jungenfreundschaft, die an der gesellschaftlichen Zuschreibung zerbricht. Zwei 13-jährige Jungs sind unzertrennlich. Sie verbringen viel Zeit miteinander und erleben einen unbeschwerten Sommer in der Natur und den häuslichen Umgebungen ihrer Familien. Nach den Sommerferien wechseln sie auf eine neue Schule, was ihren Umgang miteinander verändert. Ihre Beziehung erhält Bewertungen seitens der Mitschüler*innen, mit denen insbesondere einer der beiden Jungen nicht klarkommt. Regisseur Lukas Dhont schildert in „Close“ hoch emotional, welche Herausforderungen sich dadurch für die Beteiligten ergeben.

Auch um 20 Uhr ist das Erwachsenwerden eines Jungen Thema. Der Film „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ erzählt autobiografisch in drei Etappen von dem Heranwachsen des Autors und Schauspielers Joachim Meyerhoff. Sein 2013 erschienener Roman war ein großer Erfolg. Die Handlung spielt in den 1970-iger und 1980-iger Jahren. Meyerhoff lebte mit seinen Geschwistern auf dem Gelände einer psychiatrischen Klinik, die sein Vater leitete. Mit viel Humor erzählt der Film von diesen besonderen Bedingungen, in denen das Kind, genannt Josse, aufwächst. In den beiden späteren Etappen – Meyerhoff ist dann Jugendlicher und junger Erwachsener – rücken die familiären Probleme, insbesondere der Eltern, in den Fokus der Handlung. Der Film ist mit Devid Striesow als Vater und Laura Tonke als Mutter hervorragend besetzt. Laien verkörpern authentisch die Rollen der Klinik-Patienten.

Am Donnerstag, 25. Mai, ist der letzte Termin von „Kino vor Ort“ vor der Sommerpause. Welche beiden Filme dann auf dem Programm stehen, können Interessierte rechtzeitig auf der Homepage der Stadt Maintal im Veranstaltungskalender und durch den Kulturnewsletter des Kulturbüros (zu bestellen unter: www.maintal.de/newsletter) erfahren. Fragen beantwortet das Kulturbüro der Stadt Maintal unter der Telefonnummer 06181 400-633 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Beim nächsten „Kino vor Ort“ am 20. April sind die Filme „Close“ und „Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war“ im Bürgerhaus Bischofsheim zu sehen. Fotos: Filmplakate Pandora Filmverleih/ Warner Brothers Entertainment GmbH


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