Im Rahmen seiner Sommertour „Respekt vor harter Arbeit in Hessen“ machte der Spitzenkandidat der Hessen-SPD am Dienstag Station bei der Firma Eisele AG in Maintal-Bischofsheim. Souverän steuerte der 43-Jährige das mobile Monstrum, 600 PS stark, 60 Tonnen Leergewicht, 140 Tonnen Tragfähigkeit, über das Werksgelände und parkte letztlich gekonnt rückwärts ein. Um das Vertrauen der Wähler kämpft „TSG“ noch, von Claus Eisele erhielt er einen großen Vorschuss: Der Firmenchef hatte nur den Motor des 800.000 Euro teuren Terex-Demag-Mobilkrans gestartet und Schäfer-Gümbel allein das Lenkrad überlassen.
Ein bisschen Spaß durfte sein, aber vielmehr waren es Neugier, Interesse und Respekt, die Thorsten Schäfer-Gümbel gemeinsam mit dem SPD-Unterbezirksvorsitzenden Dr. André Kavai, Bundestagsabgeordneten Dr. Sascha Raabe, den Landtagskandidaten Sebastian Maier und Christoph Degen sowie dem Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion, Klaus Schejna, in das Industriegebiet an der A66 führten. „Das Rennen ist noch nicht gelaufen. Wir werden erfolgreich sein über das Gerechtigkeitsthema“, zeigte sich „TSG“ mit den lokalen SPDVertretern einig.
„Respekt vor harter Arbeit in Hessen“ lautet sein Sommertour-Slogan. Bei der Eisele AG mit ihren 60 Mitarbeitern wird sogar Schwerstarbeit verrichtet – nicht nur in Hessen. In Kanada, in den Bergen der Schweiz, bundesweit beim Errichten von Windkraftanlagen, im Frankfurter Bankenviertel oder beim Aufsetzen der 20 Tonnen schweren Turmhaube der Hanauer Johanniskirche im vergangenen Jahr – überall sind Spezialkräne und Schwertransporter des Familienunternehmens im Einsatz, um Lasten bis zu 1200 Tonnen hochzuhieven. Und wer sich wundert, wie die Fernsehkameras bei der Fußball-EM 2012 rasante Kamerafahrten von Himmelshöhe hinab auf den Anstoßkreis bewerkstelligen konnten – in Maintal-Bischofsheim steht die Antwort.
Thorsten Schäfer-Gümbel präsentierte sich bei der Eisele AG als interessierter, ja neugieriger Gast: Stundenlöhne, Auslastungszeiten der Kranwagen, Anschaffungskosten – über alles gab Firmenchef Claus Eisele bereitwillig Antwort. Einig waren sich der Spitzenkandidat der SPD und Eisele, dass der Staat gute Steuereinnahmen benötigt für eine funktionierende Wirtschaft und Gesellschaft. Eiseles Schlusssatz kann man als Signal verstehen: „Ich wünsche mir, dass die Politik endlich einmal das einhält, was sie verspricht.“
Foto (von links): Sebastian Maier, Claus Eisele, Klaus Schejna, Bärbel Feltrini, Dr. Sascha Raabe, Thorsten Schäfer-Gümbel, Christoph Degen, Dr. André Kavai.
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