Die „Waldfüchse“ in Maintal-Bischofsheim erhielten kürzlich politischen Besuch.
Der Bürgermeisterkandidat der CDU, Markus Heber, hat die Kinderbetreuung an der Bischofsheimer Waldschule besucht. Begleitet wurde Heber dabei vom CDU-Vorsitzenden Wilfried Siegmund. Der vor 21 Jahren gegründete Verein der Freunde und Förderer der Waldschule Bischofsheim e.V. ist Träger der Kinderbetreuung für die Kinder der ersten und zweiten Klassen. Bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten und das zugehörige Außengelände konnten die beiden Besucher die Einrichtung kennenlernen und sich im Gespräch mit Vorstandsmitgliedern des Fördervereins rund um die Vorsitzende Sandra Kylstad sowie der Leiterin der „Waldfüchse“ über die aktuelle Situation informieren.
Die Kinderbetreuung findet in der Zeit von 7.30 bis 15 Uhr statt. Unterschiedliche Angebote werden vorgehalten: Mittagessen in der eigenen Mensa mit anschließender Hausaufgabenbetreuung und verschiedene Aktivitäten auf dem Außenbereich oder im eigenen Bastelraum. Mit viel Einfallsreichtum und Engagement wird die Betreuung der derzeit 64 Schülerinnen und Schüler gewährleistet. Sogar in den Ferien hat die Kinderbetreuung teilweise geöffnet. Im nächsten Schuljahr wird die Zahl der betreuten Schülerinnen und Schüler auf 75 steigen können. Die Nachfrage nach dem Betreuungsangebot ist ungebrochen groß. Wie Markus Heber erfuhr, stoßen die Räumlichkeiten deshalb immer wieder an ihre Grenzen, man befindet sich aus diesem Grund mit dem Main-Kinzig-Kreis als Schulträger in Gesprächen über weitere Nutzungsmöglichkeiten. Für die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen besteht an der Waldschule parallel dazu das Angebot der Pädagogischen Mittagsbetreuung, die vom Land Hessen im Rahmen des „Pakts für den Nachmittag“ finanziert wird.
Bei seinen Besuchen von Einrichtungen der Freien Träger in der Kinderbetreuung zeigt sich der Christdemokrat immer wieder aufs Neue von der Leistung der vielen ehrenamtlichen Kräfte beeindruckt. „Hier wird von den Mitgliedern im ehrenamtlichen Vereinsvorstand ein kleines Unternehmen geführt, dass sich zur Aufgabe gestellt hat, die individuelle Betreuung von Kindern zu ermöglichen“, zeigt sich Heber zugetan. Im Zusammenspiel mit den Elternbeiträgen und der ehrenamtlichen Arbeit ermöglicht ein Zuschuss der Stadt Maintal die Finanzierung der Betreuungseinrichtung der Waldfüchse. „Die Arbeit der Freien Träger in Maintal ist nicht zu ersetzen. Individuelle Betreuung wird hier durch viel Engagement ermöglicht. Es ist eine der wichtigen Aufgaben der Stadt die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass das auch in der Zukunft möglich bleibt“, so Markus Heber zu seinem Besuch. Hierfür hält er einen engen Austausch mit den Verantwortlichen in den Trägervereinen für einen überaus wichtigen Baustein. Die bereits bestehenden, regelmäßigen Vernetzungstreffen aller Freien Träger werden als sehr sinnvolle Maßnahme gesehen.
„Bei meinen Besuchen in Einrichtungen für die Betreuung von Kindern verschiedenen Alters ist deutlich spürbar, dass großer Wert auf eine gesicherte Betreuung gelegt wird. Planbarkeit ist hier für die Eltern der entscheidende Schlüssel. Es ist auch Aufgabe der Stadt für eine gesicherte Betreuungskette einzutreten, um Eltern bei Bedarf größtmögliche Sicherheit und Planbarkeit bei der Betreuung ihrer Kinder anbieten zu können. Einer Vernetzung der unterschiedlichen Angebote muss hier großer Wert beigemessen werden“, formuliert Markus Heber seine Ansicht. Die beiden Kommunalpolitiker dankten abschließend für das offene Gespräch und die erhaltenen Anregungen.
Foto (von links): Markus Heber, Bürgermeisterkandidat, Frau Weil-Mann, Administrative Leitung, Frau Plomer, Pädagogische Leitung, Frau Morgenroth, Vorstand, Frau Kylstad, 1. Vorsitzende.
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