„GPS-Schnitzeljäger“ sammeln illegale Abfälle

Bischofsheim

„Aktiv zu mehr Sauberkeit in Maintal beitragen“ ist das Ziel von Geocachern, die sich bereit erklärt haben im Rahmen eines „Cache in – Trash out“ – Events rund um den Gänsseeweiher in Bischofsheim Abfälle einzusammeln.

Interkulturelle Wochen im Main-Kinzig-Kreis

Die Aktion startet am Samstag, den 12. September um 10 Uhr am Musikpavillion und endet dort gegen 12 Uhr. Aktive Geocacher finden das Event auf www.geocaching.com unter dem Code GC60YGC. Natürlich sind alle Maintalerinnen und Maintaler zu diesem Treffen eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Im Rahmen Ihres Hobbys halten sich Geocacher oft im Außenbereich auf. Dabei ist ihnen die Vermüllung der stark frequentierten Bereiche aufgefallen. Bei der Aktion lernen die „elektronischen Schatzsucher“ nicht nur die Landschaft rund um Maintal kennen, sie wollen auch aktiv dazu beitragen, die Natur im Außenbereich Maintals von Abfällen zu befreien. Werkzeug und Mülltüten stellt der Fachdienst Stadtentwicklung und Umwelt zur Verfügung. Die Abfälle werden vom Eigenbetrieb der Stadt Maintal abgeholt. Dieses Prinzip hat sich bereits bewährt: Eine Gruppe von 30 begeisterten „Cachern“ hat schon im Frühjahr den Bereich rund um den Surfsee in Dörnigheim gesäubert.

„Geocaching“ ist eine Art „elektronische Schnitzeljagd“, bei der es darum geht, versteckte Orte zu finden oder bestimmte Aufgaben zu lösen. Die Verstecke („Geocaches“, kurz „Caches“) werden anhand geographischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers oder Smartphones gesucht werden. Viele Menschen und vor allem Familien sind von der Aktivität im Freien begeistert: Geocacher lernen ihre Umgebung besser kennen und schätzen, sie genießen die Natur und freuen sich über eine saubere Landschaft.

„Leider sind aber nicht alle Menschen so umweltfreundlich wie die an der Aktion beteiligten Geocacher. Auch in Maintal finden wir im Außenbereich immer wieder illegal entsorgte und gedankenlos hinterlassene Abfälle“, so Maintals Umweltdezernent Ralf Sachtleber, der ergänzt: „Das sieht nicht nur unschön aus, sondern kann auch sehr schädlich und sogar gefährlich für Tiere, Grundwasser und die Umwelt im Allgemeinen sein“.

Übrigens: Wer große illegal entsorgte Abfallmengen oder gefährliche Abfälle im Stadtgebiet entdeckt, wird gebeten, die Stadt Maintal darüber informieren. Dazu steht im Internet über das Anregungs- und Ereignismanagement (https://www.maintal.de/seite/224796/anregungen-beschwerden.html) ein virtueller Stadtplan zu Verfügung, in dem leicht alle Fundorte, auch im Außenbereich, markiert werden können.


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