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Dort lässt sich die Wartezeit mit Kunstgenuss verbinden. Denn Thekra Jaziri hat mit Graffiti die Rückwand des Wartebereichs in ein farbenfrohes Kunstwerk verwandelt.

Für Thekra Jaziri kann alles zur Leinwand werden. Auch die graue Betonwand einer Bushaltestelle. Deshalb nahm die freischaffende Künstlerin das Angebot der Stadtverwaltung gerne an, die Fläche neu zu gestalten. Im gemeinsamen Austausch nahm eine erste Idee immer deutlicher Gestalt an. Das Ergebnis ist seit einigen Tagen an der Bushaltestelle im Wilhelmsbader Weg zu sehen.

Bewusst hat Jaziri, die unter dem Künstlernamen Jazirkus arbeitet, viel Raum für eigene Gedanken bei der Betrachtung gelassen. „Ich mag keine Kunstwerke, die nur einen persönlichen Bezug haben. Viel lieber lasse ich die Farben wirken“, sagt sie. Und so sind es leuchtende Farben sowie florale und geometrische Formen, die das abstrakte Motiv bestimmen. Bevor sie ihre ersten Entwürfe der Stadtverwaltung vorstellte, unternahm Jaziri einen Streifzug durch die Wilhelmsbader und die umliegenden Straßen. „Für mich muss Kunst auch immer einen Bezug zur Umgebung haben“, sagt die Künstlerin mit dem Schwerpunkt auf sozialer und urbaner Kunst. „Kunst darf keinen egoistischen Zweck verfolgen, sondern muss zum Umfeld und zu den Menschen passen“, so die Frankfurterin.

Die Rückmeldungen, die Jaziri während der Gestaltung von Anwohner*innen und Passanten erhalten hat, bestätigen diese Herangehensweise. Immer wieder seien Menschen stehen geblieben und hätten sich positiv zu dem Kunstwerk geäußert, erzählt Jaziri. Auch Sylvia Mohr-Bimmel, die als Leiterin des städtischen Fachdienstes ÖPNV und Interne Dienste unter anderem für die Bushaltestellen zuständig ist und im Vorfeld die Abstimmung mit der Künstlerin vorgenommen hat, war bei einem Termin vor Ort begeistert von dem Ergebnis. „Das ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie sich Elemente und Flächen im öffentlichen Raum künstlerisch gestalten und aufwerten lassen. Wir denken deshalb über weitere Projekte zur Aufwertung der Bushaltestellen im Stadtgebiet in Zusammenarbeit mit Graffiti-Künstlerinnen und -Künstlern nach“, sagt sie. Falls Bürger*innen dazu Anregungen haben, können sie sich gerne unter Telefon 06181 400-264 melden.

Bereits im Sommer hatte Jaziri gemeinsam mit ihrem Künstlerkollegen Florian Lübke das Wasserübergabewerk in der Hochstädter Hartig von einem tristen Funktionsbau in ein kleines Kunstobjekt verwandelt und dadurch ihre Visitenkarte hinterlassen.

Foto: Thekra Jaziri hat die Bushaltestelle in der Wilhelmsbader Straße mit Graffiti in ein fröhliches, farbenfrohes Kunstwerk verwandelt. Foto: Stadt Maintal

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