Bürger entscheiden über ein Kunstwerk für Wachenbuchen

Wachenbuchen
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Jeder Stadtteil Maintals soll in den nächsten Jahren ein eigenes Kunstwerk erhalten.

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Die Entscheidung über die künstlerische Gestaltung des öffentlichen Raums treffen die Bürger*innen. Nachdem die Maintaler*innen für Bischofsheim ein Objekt mit dem Titel „Touching Voltage“ ausgewählt haben, das vor der evangelischen Kirche installiert werden soll, steht nun das Votum für ein Kunstwerk in Wachenbuchen an.

Im Frühjahr waren im Rahmen eines zweiten von der Stadt ausgeschriebenen Wettbewerbs Künstler*innen bundesweit dazu aufgerufen, Entwürfe für ein dreidimensionales Kunstwerk für Wachenbuchen einzureichen. Die Entscheidung für den kleinsten Stadtteil fiel, nachdem der neue Biergarten neben dem Bürgerhaus fertiggestellt worden war. Die beiden Stadtleitbildgruppen „Maintal kulturell“ und „Ortsmitte Wachenbuchen“ verfolgen seitdem das Ziel, diesen zentralen Platz durch eine Skulptur aufzuwerten und ihm als Treffpunkt einen besonderen Charakter zu geben.

Über 60 Entwürfe gingen bis Ende März im städtischen Kulturbüro ein. Danach wählte eine fünfköpfige Jury, bestehend aus der Bürgermeisterin Monika Böttcher und dem Kulturbeauftragten Jochen Spaeth, den Künstlerinnen Herta Egger und Christine Herkommer– beide aus Maintal – sowie Corinna Stein, Teilnehmerin Stadtleitbildgruppe „Ortsmitte Wachenbuchen“, in zwei Schritten fünf Entwürfe aus den vorliegenden Wettbewerbs­beiträgen aus. Dies geschah zunächst wegen der Corona-Beschränkungen mit Hilfe einer Online-Auswahl und später während eines persönlichen Treffens aller Jurymitglieder im Rathaus. Nun sind die Bürger*innen gefragt. Sie können entscheiden, welcher der fünf Entwürfe in der Ortsmitte von Wachenbuchen realisiert werden soll und durch ihr Votum am Erscheinungsbild der Stadt mitwirken.

Bei einem Treffen der Stadtleitbildgruppe „Ortsmitte Wachenbuchen“ Anfang Oktober gab es viele Vorschläge dazu, wie eine möglichst große Öffentlichkeit über dieses Vorhaben eines Bürgervotums informiert und zur Mitwirkung gewonnen werden kann. Diese Ideen wurden von der Stadtleitbildgruppe „Maintal kulturell“ und dem Kulturbüro der Stadt gerne aufge­griffen. Von einer geplanten persönlichen Vor-Ort-Abstimmung muss aufgrund der neu ausgesprochenen Corona-Einschränkungen leider abgesehen werden. Das Bürgervotum wird in der Zeit vom 12. bis zum 26. November stattfinden. Die fünf Entwürfe werden während des Abstimmungszeitraums in einer „Fotogalerie“ am Gebäude der ehemaligen Volksbank in der Raiffeisenstraße in Wachenbuchen zu sehen sein.

Das Votum selbst ist wie folgt möglich: Interessierte Bürger*innen können sich per E-Mail oder auf dem Postweg mit Angabe ihres Namens und ihrer Anschrift für ein Kunstwerk entscheiden. Auf der Homepage der Stadt besteht unter dem Link https://www.maintal.de/kunstwerk die Möglichkeit, sich über die fünf Entwürfe zu informieren und unter einem weiterführenden Link ein Formular für die Abstimmung herunterzuladen und auszudrucken. Alle Eingänge bis einschließlich 26. November werden berücksichtigt.

Der Entwurf, der die meisten Stimmen erhält, soll dann – das Einverständnis der Stadtverordneten vorausgesetzt – in Wachenbuchen realisiert werden. Fragen beantwortet das Kulturbüro der Stadt Maintal unter den Telefonnummern 06181 400-633 oder -721 sowie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Foto: Die Wachenbuchener Ortsmitte soll ein Kunstobjekt erhalten. Welches das sein wird, darüber können die Bürger*innen im November abstimmen. Foto: Gudrun Randt

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