U3 nun auch in der Kita Kilianstädter Straße in Wachenbuchen

Wachenbuchen

Anlässlich eines Pressetermins besuchten Bürgermeister Erhard Rohrbach und Heidrun Barnikol-Veit, Leiterin des Fachbereiches Kinder, Familie und Jugend die Kita Kilianstädter Straße und ließen sich von der Erzieherin Ingrid Hillebrand die neu gestalteten Räumlichkeiten zeigen.

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„Im Rahmen des U3-Ausbaus wurde nicht nur im Gebäude einiges verändert, sondern ebenfalls auf dem Außengelände.“, berichtet Erhard Rohrbach. „Auch der frisch eingesäte Rasen darf von den Kindern bald nach Herzenslust genutzt werden.“

Die Kita Kilianstädter Straße im Maintaler Stadtteil Wachenbuchen bietet seit März eine Betreuung für Kinder unter drei Jahren – die so genannte U3-Betreuung – an. Dafür waren umfangreiche Umbaumaßnahmen notwendig. „Im Rahmen des Umbaus haben wir die bisherigen Gruppenräume den konzeptionellen Veränderungen angepasst, welche die Aufnahme von Kindern ab 12 Monaten mit sich bringt“, berichtet Heidrun Barnikol-Veit. „Dem Alter und den Interessen der jeweiligen Gruppen entsprechend haben wir die Einrichtung der Räume und teils auch die Räume selbst durch bauliche Maßnahmen verändert. Ganz neu hinzugekommen ist ein ansprechend gestalteter Wickelraum für die ganz Kleinen, ein Personal- und Besprechungsraum, sowie ein Schlafraum“.

Die Erzieherinnen in der Kita Kilianstädter Straße betreuen derzeit insgesamt 78 Kinder in vier Gruppen: Zwei Gruppen zu je 24 Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren sowie zwei Gruppen mit jeweils 15 Kindern von im Alter von 12 Monaten bis 6 Jahren. In den U3-Gruppen sind maximal sieben Kinder bis zu drei Jahren und acht Kinder im „normalen“ Kindergartenalter von drei bis sechs Jahren zusammen. Die Maßnahmen zur Umgestaltung der Kita hatten bereits im Spätsommer letzten Jahres mit dem Umbau des ehemaligen Hortraumes begonnen. Neben der Nutzung und Umgestaltung vorhandener Räume ergab ein zusätzlicher Anbau einen neuen Schlafraum für die U3-Kinder sowie einen zusätzlichen Raum für alle Kinder. „Dieser neue Raum wird nun als Lesecafé genutzt. Er bietet allen Kindern die Möglichkeit für Ruhe und Rückzug. Dort ist ebenfalls Platz für die Arbeit in Kleingruppen, für Projektarbeiten außerhalb der Gruppenräume und vieles mehr“, so Heidrun Barnikol-Veit.

Da die Eingewöhnungszeit für die jüngeren Kinder länger und intensiver ist als bei den Älteren, ist dem Team der Kita Kilianstädter Straße gerade in der U3-Betreuung eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern sehr wichtig. „Kinder brauchen Klarheit, Sicherheit, Rituale und verlässliche Strukturen. Eine gute individuelle Eingewöhnung, die Beziehung zwischen Kind, Erzieherin und Eltern ist die Basis für eine gelingende Kita-Zeit“, ist die Erfahrung der Erzieherinnen. Das Verhalten und die Sicherheit, mit der auch die „Kleinen“ sich bereits im Haus bewegen, bestätigen die Pädagoginnen in ihrer Arbeit. „Wir sehen uns als professionelle Begleiterinnen der uns anvertrauten Kinder während ihrer Kita-Jahre. Ein wichtiger Faktor ist dabei natürlich auch die professionelle Beobachtung aller Kinder sowie die Reflektion und der Austausch im Team“, berichten die Erzieherinnen der Einrichtung.

Für die Erzieherinnen ist es das Wichtigste, dass die Kleinen sich wohl und geborgen fühlen. Dafür wird mit den Eltern für jedes Kind ein individueller „Eingewöhnungsfahrplan“ abgesprochen, in dem zum Beispiel genau die Schlafenszeiten festgelegt werden, die das Kind auch von zu Hause gewohnt ist. „Das Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist es, gemeinsam mit den Kindern, egal welchen Alters, Neues zu entdecken, sie auf ihrem Entwicklungsweg  zu begleiten, ihre positiven Schritte beobachten und dokumentieren zu können“, so die Erzieherinnen weiter. Die „großen“ Kinder der Kita wurden deshalb auch stets in die baulichen, räumlichen und auch konzeptionellen Veränderungen mit einbezogen. Sie nehmen nun die „Kleinen“ gut auf und integrieren sie in den Kita-Alltag. Gegenseitige Rücksichtnahme ohne die eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen ist hier der Schlüssel. Das gilt auch für die Erzieherinnen: „Alle Kolleginnen sind mit viel Eigeninitiative und Engagement im Projekt U3 dabei“, so Heidrun Barnikol-Veit. Schwierige Situationen sind so gar nicht erst entstanden oder konnten im Vorfeld bereits durch Gespräche untereinander, mit der Kita-Leitung oder den Eltern geklärt werden.

Foto: Anlässlich eines Pressetermins besuchten Bürgermeister Erhard Rohrbach und Heidrun Barnikol-Veit (Mitte), Leiterin des Fachbereiches Kinder, Familie und Jugend die Kita Kilianstädter Straße und ließen sich von der Erzieherin Ingrid Hillebrand (links) die neu gestalteten Räumlichkeiten sowie das Außengelände zeigen.


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