Zeitungspapier und Strauchschnitt gegen „Abfall-Frost“

Maintal

Der Winter bringt auch für die Abfallentsorgung seine Probleme mit sich. So können zum Beispiel Bioabfall und Restabfall zu festen Klumpen gefrieren, wenn es in den Tonnen zu feucht ist – eine Erfahrung, die auch einige Maintalerinnen und Maintaler schon gemacht haben.

Hanau News

Der Fachdienst Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Maintal bittet die Bevölkerung deshalb, in den nächsten Wochen und Monaten möglichst keine feuchten Abfälle in die Abfallgefäße zu werfen.

„Verwunderte Anfragen wegen nicht oder nicht vollständig geleerter Bio- oder Restabfalltonnen im Stadtgebiet Maintal kommen in den Wintermonaten leider nicht selten vor“, berichten die Abfallberaterinnen Kerstin Franz und Ingrid Hegenbarth-Müller. Der Grund dafür sind die niedrigen Nachttemperaturen, die den feuchten Abfall in der Tonne teilweise festfrieren lassen, so dass ein Auskippen in das Sammelfahrzeug der Firma Spahn nicht mehr möglich ist.

Mit einigen einfachen Maßnahmen lässt sich das Festfrieren des Abfalls jedoch in fast allen Fällen leicht vermeiden: Damit Bio- und Restabfall nicht in der Tonne bleiben, ist es beispielsweise einfach und wirksam, das Abfallgefäß mit Zeitungspapier, Eierkartons oder mit Strauchschnitt auszukleiden. Außerdem können bei Minusgraden die Abfallgefäße in der Nacht vor der Leerung beispielsweise in der Garage untergestellt werden, damit die Abfälle nicht festfrieren. Das Gefäß könnte dann kurz vor der Leerung oder einfach vor der Fahrt zur Arbeit auf die Straße gebracht werden. Die Einwirkung von Bodenfrost kann auch minimiert werden, indem die Abfalltonnen auf eine Holz- oder Kunststoffplatte gestellt werden. Sind diese Vorschläge nicht umsetzbar, dann können die Abfälle mit einem Spaten vorsichtig vom Gefäßrand gelöst werden. Auf keinen Fall sollten in den Wintermonaten die großen 240-Liter-Bioabfallgefäße verdichtet oder zu mehr als drei Vierteln befüllt werden, da es ansonsten Probleme mit der Hebeautomatik der Müllfahrzeuge geben kann. Denn die Gefäße mit der Hand zu leeren, ist den Mitarbeitern der Firma Spahn auf keinen Fall zuzumuten.

Falls ein Abfallgefäß mit festgefrorenem Inhalt doch einmal nicht geleert wird, so können die Bürgerinnen und Bürger sich kurz nach der üblichen Leerung unter der Telefonnummer 06181 491739 an die Firma Max Spahn & Sohn KG wenden. Für weitere Fragen und Informationen steht außerdem die Abfallberatung vom Fachdienst Stadtentwicklung und Umwelt unter der Telefonnummer 06181 400-431 zur Verfügung.


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