Auf öffentlichen Flächen gemeinschaftlich den Anbau von Nahrungsmitteln vorantreiben – das ist die Idee des Projektes „Essbare Stadt“.
Auf öffentlichen Flächen gemeinschaftlich den Anbau von Nahrungsmitteln vorantreiben – das ist die Idee des Projektes „Essbare Stadt“.



Wollen Maintaler*innen nicht nur ernten, sondern selbst testen, ob sie einen „grünen Daumen“ besitzen, sind sie herzlich zum Gärtnern eingeladen. An vier weiteren Standorten wurden Pflanzkübel aufgestellt, die auch über das Thema informieren und es bewerben sollen:
- am Busbahnhof südlich des Bahnhofsgebäudes in Dörnigheim
- an der Maintalhalle in Dörnigheim
- in der Schillerstraße vor dem Eingang des Kinderzentrums Schillerstraße in Bischofsheim
- am Bürgerhaus in Wachenbuchen
Eine besondere Anpflanzung ist schon jetzt an der Ringmauer Nord in Maintal-Hochstadt zu finden: Der Erste Hochstädter Winzerverein spendete junge Weinreben, pflanzte sie an und steht Interessierten fortan mit fachlichem Rat für Pflege und Schnitt beiseite. „Ein tolles Engagement und ideale Ergänzung für das Projekt. Auch der Verein profitiert davon: Er kann sich der Öffentlichkeit präsentieren und vielleicht sogar neue Mitstreiter*innen finden“, sagt Bürgermeisterin Monika Böttcher.
Die Projektidee geht auf einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom Dezember 2016 zum Haushalt 2017 zurück. Damals wurde der Magistrat mit der Erstellung eines geeigneten Konzeptes beauftragt. Dieses wird nun umgesetzt: Bereits angelegt sind Hochbeete am Stadtteilzentrum in Bischofsheim, die in Eigenregie von den Anwohner*innen bepflanzt, gepflegt und genutzt werden. Und neben den Weinreben an der Ringmauer in Hochstadt warten im gesamten Stadtgebiet verteilte Pflanzkübel auf freiwillige Gärtner*innen.
„Lassen Sie uns gemeinsam Maintal zu einer ‚essbaren Stadt‘ gestalten. Mit Fruchtgehölzen und Nutzpflanzen wie Kräuter und Gemüse können wir städtische Freiflächen sinnvoll nutzen und darüber hinaus über den Wert von Lebensmitteln aus regionalem Anbau sensibilisieren“, ruft die Bürgermeisterin zum Mitmachen auf.
Wie kann wer mitmachen?
Ob allein, zu zweit oder als Gruppe mit Freunden und Bekannten – jede*r kann ein Beet oder eine Fläche betreuen. Interessierte werden unterstützt mit allem, was benötigt wird: Materialien, Werkzeug, Erde, Samen, Pflanzgefäße, fachliche Beratung und vieles mehr. Aber auch neue Projektideen oder Anregungen für weitere Standorte oder Flächen, an denen Nutzpflanzen angebaut werden können, sind willkommen.
Einfach melden unter:
Telefon:06181 400-449, E-Mail: freíDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Olivia Metzendorf) oder
Telefon: 06181 400-444, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Jochen Pfeifer)
www.maintalmachtmit.de
Foto: „Essbare Stadt“ an der Ringmauer in Hochstadt: Vertreter des Ersten Hochstädter Winzervereins mit den städtischen Projektverantwortlichen Olivia Metzendorf und Jochen Pfeifer (Bildmitte).
Foto: Bürgermeisterin Monika Böttcher half bei der Einpflanzung der Pflanzen vorm Rathaus. Naschen und ernten dürfen später alle, die vorbeikommen.
Foto: Städtische Beschäftigte werden im Rahmen der „Essbaren Stadt“ einen Pflanzkübel vorm Rathaus betreuen.
Fotos: Stadt Maintal
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