Biologin gibt hilfreiche Tipps zur naturnahen Gestaltung

Maintal
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Der Frühling ist da und die Natur erwacht. Naturnah gestaltete Gärten sind jetzt nicht nur ein Blickfang und bilden einen farbenprächtigen Kontrast zu versiegelten Flächen, sondern sind auch Lebensraum und Nahrungsangebot für eine Vielzahl von Vögeln und Insekten.

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Auf Einladung der Stadt gab die Biologin Dr. Eva Distler im Rahmen eines Vortrags kürzlich hilfreiche Tipps für die naturnahe Gartengestaltung.

Distler, die in Maintal bereits die Initiative „Maintal blüht“ begleitet hat, stellte interessante Naturgartenideen vor und erläuterte, wie sich Vorgärten entsprechend umgestalten lassen. Damit stand die Infoveranstaltung ganz im Zeichen des Vorgartenwettbewerbs, an dem sich Maintaler*innen seit Ende letzten Jahres beteiligen können. Wer daran teilnehmen möchte, ist aufgerufen, den Vorgarten mit heimischen Pflanzen bienen- und insektenfreundlich zu gestalten. Die Bepflanzung sollte Nistmöglichkeiten bieten, gerne können weitere Gestaltungselemente wie Wasser, Insektenhotels, Vogelhäuschen oder Ähnliches genutzt werden. Die Bepflanzung sollte mindestens die Hälfte der Vorgartenfläche einnehmen.

Ziel des Wettbewerbs ist es, möglichst viele Maintaler Vorgärten mit verschiedenen heimischen Pflanzen zu einem für Menschen und Insekten attraktiven Aushängeschild zu machen. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage unter www.Maintal.de/Stadtentwicklung/Umwelt/Vorgartenwettbewerb.

Der Vortrag von Dr. Eva Distler bot hier vielfältige Anregungen und beantwortete so manche Frage. Was ist wirklich Insektenfreundlich? Was ist wirklich heimisch? Wie kann mein Vorgarten aussehen? Welche Pflanze braucht welches Tier? Womit kann ich der Flora und Fauna etwas Gutes tun und somit meinen Beitrag leisten? Die Biologin präsentierte dabei Beispiele sowohl für den Privatgarten als auch für kommunale Grundstücke. Außerdem nannte sie einige Vertreiber von Wildpflanzen und Saatgut sowie weitere Vereinigungen und Institutionen, die weitere Informationen bieten. Denn: Nicht jedes Saatgutpäckchen beinhaltet die Pflanzen, die die vom Aussterben bedrohten Arten benötigen.

„Es hat uns sehr gefreut, viele Bürger*innen zu diesem Vortrag begrüßen zu dürfen. Es zeigt, dass dieses Thema ernst genommen wird. Wer auch nur wenigstens eine der genannten Pflanzen pflanzt, hilft den verschiedensten Bienen- und Insektenarten, Nahrung und Nistmaterial zu finden“, sagt Sarah Dutiné vom Fachdienst Umwelt. Bei weiteren Fragen rund um den Vortrag und dem Wettbewerb, wenden sich Interessierte bitte an den Fachdienst Umwelt, Sarah Dutiné, Telefon 06181-400 – 632, und Freia Klinkert-Reuschling, Telefon 06181-400 – 401, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Foto: Naturnahe Gärten sind nicht nur ein Hingucker, sondern auch ein wertvoller Lebensraum für viele Tierarten. Welche Gestaltungsmöglichkeiten es hier gibt, darüber informierte kürzlich ein Vortrag von Dr. Eva Distler. Foto: Dr. Eva Distler

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