Mitarbeitende der Stadtverwaltung beteiligen sich deshalb wieder in großer Zahl am Hanauer Stadtlauf, einer Benefiz-Veranstaltung zugunsten der Frauenhäuser des Main-Kinzig-Kreises.

„Viele Mitarbeitende der Stadtverwaltung haben sich entschlossen, trotz des ungewöhnlichen Formats ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen“, freut sich Annika Frohböse, die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Maintal. Anstatt eines gemeinsamen Laufs durch die Hanauer Innenstadt können die Teilnehmenden in diesem Jahr selbst festlegen, wann und auf welchen Strecken sie unterwegs sind. Denn das Sportevent findet Corona-bedingt dezentral statt. Die Maintaler Stadtverwaltung mit Bürgermeisterin Monika Böttcher hat sich für einen gemeinsamen Team-Lauf entlang des Mainufers entschieden.

Die Einnahmen aus den Stargeldern für den Stadtlauf kommen wie in jedem Jahr den Frauenhäusern des Main-Kinzig-Kreises zugute. „Es ist großartig, dass der Stadtlauf in diesem Jahr trotz Corona stattfinden kann. Für die Frauenhäuser ist die finanzielle Unterstützung durch den Hanauer Stadtlauf sehr wichtig“, erklärt Frohböse und ergänzt: „Dieses Engagement gegen Gewalt an Frauen hat einen großen Stellenwert. Immerhin ist statistisch gesehen jede dritte Frau einmal im Laufe ihres Lebens Opfer von Gewalt. Das dürfen wir nicht ausblenden.“

Bürgermeisterin Monika Böttcher ist von der Idee des dezentralen Stadtlaufs ebenfalls begeistert: „Mit der Teilnahme am Hanauer Stadtlauf setzen wir ein klares Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Das braucht es auch und gerade in Zeiten von Corona. Denn die Pandemie kann häusliche Konflikte verschärfen. Deshalb ist die Arbeit der Frauenhäuser unverzichtbar – ebenso wie die finanzielle Unterstützung. Für uns war deshalb von Anfang an klar: Wir sind wieder mit dabei!“

Christina Naumann, Mitarbeiterin im Frauen- und Gleichstellungsbüro, kümmert sich in diesem Jahr um Anmeldung, Registrierung und Rückmeldung. „Ohne ihre Hilfe hätten wir den Mehraufwand in diesem Jahr nicht bewältigen können“ bedankt sich Frohböse. Unterstützt wird die Aktion zum wiederholten Mal vom Personalrat der Stadt Maintal. „Wir freuen uns, wieder die Hälfte des Startgeldes beisteuern und uns für einen guten Zweck einsetzen zu können“, erklärt Birgit Müller-Schrodt, Vorsitzende des Personalrats.

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 0800 116 016 (24 Stunden besetzt, mehrsprachige, telefonische Beratung)

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