„Sie sind das Fundament unserer Gesellschaft“

Maintal
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Angemessen Danke zu sagen, ist eigentlich recht einfach. In diesen außergewöhnlichen Zeiten gestaltet sich diese Selbstverständlichkeit allerdings schwierig.

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Dabei gibt es viele Menschen, die sich durch ihr Tun persönliche Anerkennung verdienen. Zu ihnen gehören die zahlreichen Maintaler*innen, die sich ehrenamtlich engagieren. Der Internationale Tag des Ehrenamts am 5. Dezember rückt diese Menschen in den Fokus.

Freiwillig tätig, ehrenamtlich engagiert oder bürgerschaftlich aktiv - es gibt zahlreiche Umschreibungen, die dasselbe meinen: den freiwilligen, unentgeltlichen Einsatz für das Gemeinwohl. Manches ehrenamtliche Engagement ist bereits so institutionalisiert, dass es unverzichtbar geworden ist. Wer würde einen Brand löschen oder verletzte Personen bergen, wenn es die Freiwillige Feuerwehr nicht gäbe? Die aktiven Einsatzkräfte sind rund um die Uhr in Rufbereitschaft. Sie investieren ihre Freizeit und riskieren mitunter ihr Leben, um anderen Menschen zu helfen und Schaden abzuwenden. Auch Kommunalpolitiker*innen in der Maintaler Stadtverordnetenversammlung und den Gremien verwenden ihre freie Zeit, um zukunftsweisende Projekte mitzugestalten und zu beschließen. Sportliche Aktivitäten sind ohne ehrenamtliche Übungsleiter*innen undenkbar. Gleiches gilt für die vielen kulturellen Initiativen und weitere Freizeitangebote in Maintal. Und dass Menschen, die sich freiwillig engagieren, auch sichtbar etwas verändern können, zeigen die vielfältigen Aktivitäten der Stadtleitbildgruppen.

Um diese Engagement zu würdigen, findet seit einigen Jahren die festliche Abendveranstaltung „Engagiert! Maintal sagt Danke“ statt. Neben der traditionellen Verleihung der Ehrennadel der Stadt Maintal sollten in diesem Rahmen im Mai dieses Jahres Maintaler*innen ausgezeichnet werden, die sich im Bereich Sport freiwillig engagieren. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Veranstaltung abgesagt werden. Ebenso wie die Sportlerehrung im November. Auch Vereinsgespräche, die dem regen Austausch zwischen Bürgermeisterin, Verwaltung und Vereinen dienen, konnten im Frühjahr nicht mehr in Gänze stattfinden.

Dabei hat die Corona-Pandemie in den zurückliegenden Monaten nicht nur Wirtschaftsunternehmen, sondern auch Vereine und freiwillig Engagierte vor große Herausforderungen gestellt. Zweimal mussten alle Aktivitäten aufgrund der Lockdowns eingestellt werden. Daraus resultierte eine umfangreiche Kommunikation mit den Mitgliedern und zum Teil finanzielle Einbußen. Als im Sommer einige Angebote wieder stattfinden konnten, mussten detaillierte Hygienekonzepte erarbeitet und deren strikte Einhaltung kontrolliert werden. Es galt, Kontaktdaten zu erfassen und weiterhin im engen Austausch mit den Mitgliedern zu bleiben. Ein immenser Aufwand für die ehrenamtlich Tätigen.

„Gerade in diesem Jahr ist deshalb Dank angebracht“, betont Bürgermeisterin Monika Böttcher. Aufgrund der aktuell geltenden Beschränkungen ist eine öffentliche Veranstaltung, um diesen zeitintensiven und manchmal auch nervenaufreibenden Einsatz zu würdigen, nicht möglich. Es gilt, persönliche Begegnungen einzuschränken. Doch gerade Vereine und ehrenamtlich Engagierte stehen für das soziale Miteinander und den persönlichen Austausch. „Deshalb ist es mir eine Herzensangelegenheit, den Freiwilligen in diesem besonderen Jahr auf diesem Weg für die gemeinsamen Anstrengungen meine Anerkennung auszusprechen. Ich danke all jenen, die ihre Freizeit investieren, um das gesellige Leben in unserer Stadt so abwechslungsreich und vielseitig zu gestalten. Sie sind das Fundament einer lebendigen Gesellschaft“, so Böttcher.

Foto: Anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamts am 5. Dezember spricht Bürgermeisterin Monika Böttcher den vielen freiwillig Engagierten in Maintal Dank und Anerkennung aus. Foto: Stadt Maintal

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