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Der Preis richtet sich an junge Menschen zwischen 14 und 26 Jahren, die sich in herausragender Weise im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich oder in der Jugendbildung für andere einsetzen. Mit Paula Riedel und Jubin Engelhardt wurden zwei würdige Preisträger*innen gefunden, die den Preis diesmal in ungewohntem Rahmen entgegennehmen konnten.

Dieses Jahr lief alles etwas anders als gewohnt. „Normalerweise trifft sich die Jury, bestehend aus Vertreter*innen der Maintaler Schulen, Kirchengemeinden und Vereinen, bereits im Dezember, um über die Vergabe des Preises zu entscheiden. Corona hat uns da leider einen Strich durch die Rechnung gemacht“, berichtet Lisa Hagedorn, Leiterin des Fachdienstes Jugendarbeit der Stadt Maintal. Denn nicht nur das Jurytreffen, sondern auch der Neujahrsempfang, in dessen Rahmen der Jugendpreis traditionell überreicht wird, konnten nicht stattfinden. „Anfangs haben wir noch versucht, die Treffen und die Preisübergabe zeitlich zu schieben. Doch als sich abzeichnete, dass sich an der Situation so schnell nichts ändern würde, mussten wir neue Wege einschlagen.“

Die Jury, bestehend aus Bärbel Nocke-Ollinger (Schulleiterin Erich-Kästner-Schule), Philipp Stolia, Yannik Mitlic und Matteo Falcone (Schüler*innenvertretung der Erich Kästner Schule), Jessica Fritsche (Kirchengemeinde Buchen), Dana Lorenz-Sengöz (Jugend- Musik- und Kunstschule) und Johannes Squar (Pfadfinder-Stamm Südwind), gab ihr Urteil zum ersten Mal auf digitalem Wege ab. Die Einigung, dass beide eingegangenen Vorschläge den Jugendpreis verdient haben, gab es schnell. Beide vorgeschlagenen Jugendlichen zeichnen sich durch ein enormes ehrenamtliches Engagement auf ihrem Gebiet aus. Den Einsatz von Paula Riedel bewertete die Jury als besonders herausragend.

Paula Riedel engagiert sich bei Fridays for Future (FFF) und ist aktiv als Delegierte des Bereichs Hanau tätig, zu dem auch Maintal gehört. Sie ist das Sprachrohr zwischen der regionalen Gruppe und der Bundesebene und organisiert unter anderem auch den Auftritt von FFF Hanau in den Sozialen Medien. Auch Aufräumaktionen – sogenannte „Clean-Ups“ – initiierte Paula, um naturnahe innerstädtische Gebiete um Abfall zu reinigen. Paula Riedel ist ebenfalls Mitglied der Partei Bündnis 90 / Die Grünen und engagiert sich dort in den Arbeitskreisen „Feminismus und Queer“, sowie „Soziales, Arbeit und Migration“. Zusätzlich organisiert Paula in der DIDF-Jugend (Demokratik İşçi Dernekleri Federasyonu – Föderation Demokratischer Arbeitsvereine e.V.) ein digitales Café, um Jugendlichen soziale Kontakte und Teilhabe an politischer Bildung in Zeiten der Pandemie zu gewährleisten.

Die Jury war besonders beeindruckt von Paulas Einsatz für Umweltschutz und soziale Vielfalt und entschied deshalb, ihr 70 Prozent des Jugendpreises, also 350 Euro, zukommen zu lassen. Die Übergabe des Preises an Paula Riedel erfolgte im Maintaler Rathaus. Gemeinsam mit Klaus Seibert, der stellvertretend für die Antragstellerin Jana Freund vor Ort war, überreichten der Erste Stadtrat Karl-Heinz Kaiser und Lisa Hagedorn den symbolischen Scheck sowie die Lobesworte der Jury.

Jubin Engelhardt ist seit Kindertagen in der Turngemeinde Dörnigheim (TGD) aktiv. Während der Übungsstunden half er schon früh jüngeren Kindern der Turnabteilung, um bald darauf eine Ausbildung zum Übungsleiter-Assistenten zu absolvieren. Im Jahr 2017/ 2018 ging er mit dem Vorschlag, eine Calisthenics-Gruppe zu gründen, auf den Vorstand zu. Die Idee wurde schnell in die Tat umgesetzt, und so trainiert Jubin gemeinsam mit anderen Jugendlichen und jungen Erwachsenen sonntags entweder in der TGD-Halle oder der Turnhalle der Waldschule. Ebenso ist er zweimal wöchentlich in der Gruppe Leistungsturnen aktiv. Zusätzlich engagiert sich Jubin bei der Freiwilligen Feuerwehr Dörnigheim. Jubins Einsatz und vor allen Dingen seine langjährige Vereinstreue wurden von der Jury mit 30 Prozent des Jugendpreises, also 150 Euro honoriert. Jubin wurde mit der Verleihung des Preises während des Trainings seiner Calisthenics-Gruppe überrascht. Mit vor Ort waren neben seiner Mutter auch Vertreter*innen des Vorstands der Turngemeinde Dörnigheim, aus deren Reihe Jubin für den Jugendpreis vorgeschlagen wurde.

„Mit der Vergabe des Jugendpreises der Stadt Maintal möchten wir auf das große Engagement der jungen Menschen in der Stadt aufmerksam machen. Es gibt viele Jugendliche, die sich in ihrer Freizeit für eine gute Sache einsetzen und das Gemeinwohl stärken. Wir hoffen, dass sie auch ein Vorbild für andere sind, sich ebenfalls ehrenamtlich zu engagieren“, sagt der Erste Stadtrat Karl-Heinz Kaiser. Die Bewerbungsphase für den Jugendpreis 2021 startet Ende Oktober. Dann können wieder alle Maintaler Bürger*innen, Vereine oder Organisationen Vorschläge einreichen. Nach den Herbstferien werden die entsprechenden Anträge online unter www.maintal.de/jugendpreis abrufbar sein. Für weitere Informationen steht Lisa Hagedorn vom Fachdienst Jugendarbeit unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 06181 400-716 zur Verfügung.

Foto: Paula Riedel (Zweite von links) erhielt den Maintaler Jugendpreis für ihr Engagement für die Umwelt und soziale Vielfalt. Den Scheck überreichten Lisa Hagedorn, Erster Stadtrat Karl-Heinz Kaiser (Zweiter von rechts) und Klaus Seibert.
Foto: Jubin Engelhardt ist als Übungsleiter bei der TGD aktiv und hat unter anderem die Calisthenics-Gruppe aufgebaut. Als Erster Stadtrat Karl-Heinz Kaiser (vorne links) den Jugendpreis der Stadt Maintal überreichte, waren auch viele Vorstands- und Gruppenmitglieder mit dabei. Foto: Stadt Maintal



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