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Aber der Lockdown bot auch die Chance, den Blick auf das zu richten, was im Leben wirklich zählt. Deshalb hat die Stadt Maintal im Frühjahr 2021 das Projekt „Lebensfreude“ initiiert. Bürger*innen waren eingeladen, ihre positiven Erlebnisse während des Lockdowns einzusenden. Jetzt liegen die Beiträge in Gestalt eines Buches vor, das in der Bücherei Bischofsheim zu sehen ist.

Wertvolle Augenblicke werden in der Hektik des Alltags allzu leicht übersehen. In der Pandemie wurden sie bedeutsam. Dabei waren die positiven Erfahrungen während des ersten Lockdowns ganz vielfältig. Das dokumentieren auch die Einsendungen, die im Zuge des Projekts „Lebensfreude“ bei der Stadt eingingen, ob als Bild, als Brief, als Lied - ganz individuell.

Die Beiträge zeigen vor allem, wie Menschen ihre Kreativität neu oder wiederentdeckten, indem sie die Auszeit vom Alltag nutzten, um zu dichten, zu malen oder zu singen. Andere verbrachten deutlich mehr Zeit in der Natur und machten dort spannende Beobachtungen, wie die Kinder des „Regenbogenhauses“, der Schulbetreuung der Werner-von-Siemens-Schule. Wieder andere besannen sich darauf, dass ein gutes Essen bekanntlich Leib und Seele zusammenhält. Sie ließen Kochtöpfe und Geschirr klappern - wie die Kochgruppe des Stadtteilzentrums Bischofsheim, die kurzerhand digital zusammenfand und Rezepte tauschte und testete. Kita-Kinder brachten derweil in bunten Farben zu Papier, was sie glücklich macht.

Vielfältig und ganz individuell sind die kreativen Beiträge, die eingereicht wurden. Sie sind ein Beispiel dafür, wie unterschiedlich die Maintaler*innen mit der Situation umgegangen sind, was sie Neues entdeckt und erlebt haben. Aus den Einsendungen entstanden ist ein großformatiges Buch mit dem Titel „Was das Leben reicher macht“. „Selbst in schwierigen Zeiten lässt sich dem Leben etwas Positives abgewinnen. Das Buch zeigt die Vielfalt der tollen Einsendungen, die wir erhalten haben“, so Bürgermeisterin Monika Böttcher. Weil es damit auch eine besondere Dokumentation einer besonderen Zeit ist, wurde es zudem beim „Coronarchiv“ eingereicht, einem offenen Online-Portal. Dort werden die individuellen Erlebnisse, Gedanken und Erinnerungen zur „Corona-Krise“ gesammelt, um sie für die Nachwelt zu erhalten. Das „Coronarchiv“ zählt zu den weltweit größten Sammlungen zur Pandemie.

Das Buch liegt bis zum 29. April in der Bücherei Bischofsheim aus und kann während der Öffnungszeiten – Dienstag bis Donnerstag von 14.00 bis 18.30 Uhr, sowie außerhalb der Schulferien zusätzlich Dienstag von 9.30 bis 11.30 Uhr und Donnerstag von 10.30 bis 12.30 Uhr - betrachtet werden. Anschließend wird das „Lebensfreude“-Buch in der Bücherei Dörnigheim zu sehen sein, sowie zu einem späteren Zeitpunkt auch in Hochstadt und Wachenbuchen.

Foto: Mit kreativen Beiträgen haben Ruth Meyer (links) und weitere Maintaler*innen dokumentiert, was ihr Leben reicher macht. Daraus entstanden ist ein Buch, das Bürgermeisterin Monika Böttcher (Mitte) Büchereileiterin Nadine Marnette übergab, die es in den nächsten Wochen und Monaten in den vier Stadtteilbüchereien präsentieren wird. Foto: Stadt Maintal


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