Der Personalrat und das Frauenbüro der Stadt Maintal erwarten wieder zahlreiche Anmeldungen aus den eigenen Reihen. „Jede dritte Frau in Deutschland ist von körperlicher und/ oder sexueller Gewalt betroffen. Deshalb setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen“, so die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Maintal, Annika Frohböse.

Unter dem Motto „Stärke zeigen – Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ absolvieren die Teilnehmer*innen beim Hanauer Stadtlauf, der auf dem Marktplatz in Hanau startet, einen sechs Kilometer langen, flachen Rundkurs durch die Hanauer Innenstadt. Alle Startgelder und Spenden kommen den Frauenhäusern in Hanau und Wächtersbach zu Gute. Um deutlich erkennbar als Team zu laufen, tragen alle Teilnehmenden ein orangefarbiges Shirt. Damit verweisen sie auf den Orange Day. Der Aktionstag im November ruft dazu auf, Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen zu bekämpfen.

„Wir müssen das Thema aus der Tabuzone holen und öffentlich machen. Wieder und wieder. Nur so können wir Betroffene ermutigen, sich Hilfe zu suchen, und das Umfeld dafür sensibilisieren, aufmerksam hinzuschauen und gegebenenfalls die Initiative zu ergreifen. Mit der Teilnahme am Stadtlauf generieren wir eben diese Öffentlichkeit“, sagt Bürgermeisterin Monika Böttcher, die selbst ebenfalls wieder mitlaufen wird.

Nach zweijähriger Einschränkung durch die Corona-Pandemie kann das gemeinsame Lauferlebnis in diesem Jahr wieder stärker ins Bewusstsein der Menschen rücken und auf die so wichtige Arbeit der Frauenhäuser im Main-Kinzig-Kreis aufmerksam machen. Weil die Einrichtungen auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind, gehen die Startgelder für den Benefizlauf als Spenden an die beiden Frauenhäuser.

Wer nicht aktiv mitlaufen möchte, kann die Startgebühr von zwölf Euro oder eine andere Summe auch ohne Teilnahme einzahlen und spenden. Die Online-Anmeldung direkt unter www.hanauerstadtlauf.de ist bis Montag, 12. September, um 9 Uhr möglich. Anmeldungen sind danach nur noch am Veranstaltungstag vor Ort möglich.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ mit mehrsprachigem Beratungsangebot ist unter der kostenfreien Rufnummer 0800 116 016 erreichbar.


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