Zielgruppe sind Menschen, die sich zukünftig als freiwillige Betreuer*innen engagieren möchten, sowie Angehörige von Personen mit einer Demenzerkrankung. Der Kurs besteht aus acht Terminen und findet mittwochs von 10 bis 13.30 Uhr statt. Start ist am Mittwoch, 28. September. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig.

Fast 1,6 Millionen Menschen in Deutschland sind an Demenz erkrankt. Bei der Krankheit geht es nicht allein um Vergesslichkeit. Auch Sprache, Denkvermögen, Orientierung und Auffassungsgabe der Betroffenen werden zunehmend beeinträchtigt. Die Krankheit ist fortschreitend und nicht heilbar. Für die nächsten Angehörigen stellt die Demenz eines Familienmitglieds eine große Herausforderung dar. Der Ehepartner, die Ehepartnerin oder die Eltern sind zunehmend auf Hilfe angewiesen und Angehörige sind gezwungen, ihren Alltag darauf einzurichten. Mittlerweile gibt es verschiedene Entlastungsangebote, die insbesondere durch ausgebildete freiwillig Engagierte ermöglicht werden.

Die Freiwilligen erhalten eine fundierte Einführung durch erfahrene Referent*innen aus der Praxis. Die Teilnehmer*innen qualifizieren sich so für den Einsatz als Betreuungsperson für Menschen mit Demenz. Sie können dann in deren Haushalten oder in den Betreuungsgruppen eingesetzt werden – beispielsweise über das Angebot der Maintaler Seniorenberatung – und so Angehörige stundenweise entlasten. Die Pflegepersonen können während der Zeit in Ruhe eigene Termine wahrnehmen und wissen ihre Angehörigen gut betreut. Die Vermittlung der Betreuer*innen erfolgt über die Mitarbeiterinnen der Seniorenberatung. Die Betreuung kann mit einem Pflegegrad über die Pflegeversicherung finanziert werden.

Die Schulungsreihe kann auch pflegenden Angehörigen eine Hilfestellung sein, sich mit der neuen Lebenssituation auseinanderzusetzen. Die Teilnehmer*innen erhalten Informationen über das Krankheitsbild, sowie praktische Tipps zur Pflege und zu Finanzierungsmöglichkeiten. Dazu werden Wege zu einer erleichterten Kommunikation mit den Menschen mit Demenz aufgezeigt, zum Umgang mit der Diagnose und zur kreativen Beschäftigung. Nicht zuletzt werden auch Möglichkeiten für die eigene Entspannung und Stressbewältigung thematisiert.

Weitere Informationen gibt es bei Katharina Buld, Telefon 06181 400-365, oder Kathleen Wendler, Telefon 06181 400-452, sowie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Interessierte werden gebeten, sich für den gesamten Kurs bei den Mitarbeiterinnen der Seniorenberatung anzumelden. Die Teilnahme an einzelnen Terminen ist leider nicht möglich. Die Treffen finden im Gruppenraum der Filialkirche St. Bonifatius, Klosterhofstraße 6a in Hochstadt statt.

Termine:

Mittwoch, 28.09.2022 von 10 bis 13.30 Uhr - Krankheitsbilder und Verlauf (Dr. Uwe Jander-Kleinau)

Mittwoch, 05.10.2022 von 10 bis 13:30 Uhr - Betreuungsrecht (Angelika Ullrich)
Demenzfreundliche Räume schaffen (N.N.)

Mittwoch, 26.10.2022 von 10 bis 13:30 Uhr - Umgang mit der Diagnose Demenz (Dagny Schüler)

Mittwoch, 02.11.2022 von 10 bis 13:30 Uhr - Tipps zur Pflege (Dagny Schüler)
Pflegeversicherung und Unterstützungsangebote (Kathleen Wendler)

Mittwoch, 09.11.2022 von 10 bis 13:30 Uhr - Kommunikation bei Menschen mit Demenz (Gabriele Scholz-Weinrich)

Mittwoch, 16.11.2022 von 10 bis 13:30 Uhr - Kreativität wecken bei Menschen mit Demenz (Nicola Gast)

Mittwoch, 30.11.022 von 10 bis 13.30 Uhr - Marte Meo – Begegnung verstehen (Helga Fischer-Kempkens)

Mittwoch, 07.12.2022 von 10 bis 13:30 Uhr - Stressbewältigung und Entspannungsmöglichkeiten (Erich Münz)
Abschlussrunde und Zertifikatsübergabe


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