Maintal ist weiterhin Fairtrade-Stadt

Maintal engagiert sich weiterhin für den fairen Handel und wurde kürzlich von Fairtrade Deutschland für weitere zwei Jahre als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet. Das freut die Akteur*innen um Projektkoordinatorin Christine Empter. Foto: Stadt Maintal

Maintal
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Maintal ist und bleibt Fairtrade-Stadt. Nachdem der gemeinnützige Verein Fairtrade Deutschland das Engagement Maintals für nachhaltigen Handel und fairen Konsum 2020 erstmals mit der Auszeichnung honoriert hat, wurde das Zertifikat nun verlängert. Vor wenigen Tagen konnte die städtische Projektkoordinatorin Christine Empter gemeinsam mit der ehrenamtlichen Steuerungsgruppe die neue Urkunde entgegennehmen.

Als Fairtrade-Stadt zeigt Maintal soziales Engagement und unterstützt den fairen Handel. Dabei wird die Stadt durch Kooperationspartner*innen unterstützt, die bewusst Produkte anbieten oder verkaufen, die unter gerechten Bedingungen erzeugt und gehandelt werden. Als Fairtrade-Stadt leistet Maintal so einen aktiven Beitrag für faire Arbeits- und Lebensbedingungen von Kleinbauern und Beschäftigten in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Begleitet werden die Aktivitäten von einer Steuerungsgruppe mit Erstem Stadtrat Karl-Heinz Kaiser, Vertreter*innen der Maintaler Fraktionen, Kirchengemeinden, des Einzelhandels sowie Bürger*innen. Durch die Pandemie musste die Gruppe eine Zwangspause einlegen. Schließlich waren größere Veranstaltungen nicht möglich. Dennoch fanden einige Aktionen statt, um das Thema „Fairtrade“ in die Öffentlichkeit zu tragen. Für Mittwoch, 28. September, ist ab 18 Uhr im Familienzentrum Eichenheege, Eichenheege 8a in Dörnigheim, ein Vortrag unter dem Titel „Wege durch das Label-Labyrinth“ geplant. Er möchte über die Bedeutung der vielen verschiedenen Kennzeichnungen auf Produktverpackungen informieren.

„Wir alle können durch die bewusste Entscheidung für Produkte mit dem Fairtrade-Siegel einen Beitrag für faire Lebens- und Arbeitsbedingungen leisten“, sagt Christine Empter. Deshalb brauche es die breite Unterstützung durch die Zivilgesellschaft. Um die wurde beispielsweise im vergangenen Jahr durch eine interkommunale Radtour mit Verköstigungen fair gehandelter Produkte geworben. Anlässlich des Weltfrauentags wurden auf dem Dörnigheimer Wochenmarkt „faire“ Rosen verschenkt und in der Bücherei gab es im Rahmen der Fairen Woche ein Schätzspiel. Seit Ende 2021 ist zudem die Hochstädter Kita Ahornweg faire Kita. Dort werden die Jungen und Mädchen altersgerecht an einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und ein faires Miteinander herangeführt.

„Wir werden den eingeschlagenen Kurs fortsetzen und unser Engagement für fair produzierte und gehandelte Produkte gemeinsam mit unseren Kooperationspartner*innen weiter ausbauen. Damit tragen wir zu besseren Preisen für Kleinbauernfamilien, sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen auf Plantagen in Entwicklungs- und Schwellenländern bei“, betont Erster Stadtrat Karl-Heinz Kaiser. Auch Bürgermeisterin Monika Böttcher freut sich über die Verlängerung des Titels: „Nachhaltigkeit darf nicht nur ein Modebegriff sein, sondern muss vor Ort gelebt und in den Alltag integriert werden. Dazu arbeiten lokale Akteur*innen aus Politik, Zivilgesellschaft, Vereinen, Schulen, Kirchengemeinden, Wirtschaft und Verwaltung eng zusammen. Wir werden uns auch weiterhin dafür einsetzen, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

Vor zwei Jahren erhielt Maintal von Fairtrade Deutschland erstmalig die Auszeichnung als Fairtrade-Stadt. Dafür galt es bestimmte Kriterien zu erfüllen. So konnten Mitglieder der ehrenamtlich aktiven Steuerungsgruppe Einzelhandelsgeschäfte, Floristen und Gastronomiebetriebe, aber auch Schulen, Kirchengemeinden und Vereine gewinnen, Produkte aus fairem Handel anzubieten. Für den Magistrat der Stadt Maintal ist es bereits seit einigen Jahren selbstverständlich, zu offiziellen Anlässen ausschließlich fair gehandelten Kaffee und Tee anzubieten.

Maintal ist eine von fast 800 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern. Weitere Informationen zur Kampagne gibt es unter www.fairtrade-towns.de. Ansprechpartner in der Maintaler Stadtverwaltung ist Christine Empter. Sie ist erreichbar unter Telefon 06181 400-709 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Alle Infos auch auf der Webseite www.maintal.de/fairtrade

fairtrademaintal az

Maintal engagiert sich weiterhin für den fairen Handel und wurde kürzlich von Fairtrade Deutschland für weitere zwei Jahre als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet. Das freut die Akteur*innen um Projektkoordinatorin Christine Empter. Foto: Stadt Maintal


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