Die Maintaler Albert-Einstein-Schule hat dafür in Zusammenarbeit mit dem Verein Brüder-Schönfeld-Forum e.V. ein innovatives Format gefunden: Schüler und Schülerinnen des bilingualen, also zweisprachigen Geschichtsunterrichts bekamen die Aufgabe, Biografien verfolgter oder ermordeter NS-Opfer aus dem Maintaler Stadtgebiet in Kurzform zu beschreiben und daraus Hörstücke oder Videos zu produzieren.

Vorlage waren einzelne Dokumente, die vom Brüder-Schönfeld-Forum sorgfältig recherchiert und ausgesucht worden waren. Die Schülerinnen und Schüler wurden angehalten, die Inhalte der Dokumente durch eigene Recherchen und Nachfragen zu ergänzen.  Wurden die Texte englisch übersetzt und gesprochen, gab es eine bessere Note.  Abgeschlossen wurde das Ganze mit einem Rundgang durch den Ort zu einzelnen „Stolpersteinen“, fachkundig begleitet vom Brüder-Schönfeld-Forum. Auf diese Weise verbinden sich die erarbeiteten Biografien mit den Wohnhäusern, aus denen die Verfolgten stammten.

Das auf Seiten der Albert-Einstein-Schule von Bernhard Siever und Sara Klüppelholz betreute Projekt wurde in 2021 gestartet und 2022 in einer zweiten Staffel wiederholt. Herausgekommen sind ausgesprochen vielfältige Varianten in Wort und Bild, teilweise ergänzt um Collagen, die jetzt im Atrium der Schule ausgestellt sind.

Die Stadt Maintal hat jetzt das zukunftsweisende und für andere Schulen vorbildliche Format der Erinnerungsarbeit durch einen Preis gewürdigt.  Erster Stadtrat Karl-Heinz Kaiser überreichte dazu im Rahmen des städtischen Neujahresempfangs einen Gutschein für den Kauf zweier Mikrofone für noch folgende Projekte.  Die Schülerinnen Charlotte Kylstad, Aalija Schröder und Jule Bree nahmen den Preis stellvertretend für die etwa 4O insgesamt beteiligten Schülerinnen und Schüler des Maintaler Gymnasiums entgegen.

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