Kindern das Tor zur Welt öffnen

Die Leselernhelfer*innen während ihres Austauschs Ende Mai an der Werner-von-Siemens-Schule. © Stadt Maintal

Maintal
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Leselernhelfer*innen unterstützen Kinder in Maintal beim Leseerwerb und leisten damit einen wichtigen Beitrag für mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit.



Viele Grundschulen sind daher auf der Suche nach tatkräftiger Unterstützung bei der Vermittlung dieser wichtigen Kulturtechnik. Wenn die Leselernhelfer*innen beim jährlichen Austauschtreffen in der Werner-von-Siemens-Schule über ihr Engagement in Maintaler Grundschulen sprechen, spürt man es: Hier sind Menschen leidenschaftlich für ihr Ehrenamt aktiv. „Es ist einfach toll, wenn die Kinder einen schon mit strahlenden Augen begrüßen, sobald man den Klassenraum betritt“, erzählt ein Teilnehmer und erklärt anschließend für eine Interessentin, wie man sich das Ehrenamt der Leselernhelfer*in vorstellen kann.

Die Leselernhelfer*innen sitzen meist in einem Extraraum, während im Klassenzimmer der reguläre Unterricht stattfindet. Dabei wird versucht, die Engagierten so zu „bestellen“, dass die Kinder keine wichtigen Einführungsphasen in Hauptfächern verpassen. Oft findet das gemeinsame Lesen also auch parallel zum Kunst- oder Musikunterricht statt. Nacheinander haben die Schüler*innen dann die Möglichkeit, jeweils für zehn Minuten der Leselernhelferin oder dem Leselernhelfer vorzulesen.

„Während des Unterrichts ist oftenug Zeit, damit jedes Kind so lange individuell betreut vorlesen kann. Für uns ist das Engagement der Leselernhelfer deshalb von unschätzbarem Wert“, erzählt Katja Wehrheim, Konrektorin an der Werner-von-Siemens-Schule und Ansprechpartnerin für die Leselernhelfer*innen.

Beim Austauschtreffen der Leselernhelfer*innen Ende Mai ging es jedoch nicht nur darum, sich über das Engagement auszutauschen. Katja Wehrheim und ihre Kollegin Nicole Rücker bereiten für die Treffen auch immer einen fachlichen Impuls vor. In diesem Jahr ging es um die Frage, was einen gelungenen Lesevortrag ausmacht. Hintergrund hierfür ist der in diesem Jahr seit der Corona-Pandemie zum ersten Mal wieder stattfindende Lesewettbewerb an der Siemens-Grundschule. „So ein Wettbewerb motiviert die Kinder noch mehr, Lesen zu üben. Auch untereinander spornen sich die Kinder an, mitzumachen und natürlich gibt es für alle eine Urkunde. Der Wettbewerb soll schließlich für alle eine positive Erfahrung sein“, erklärt Nicole Rücker.

Seit der Corona-Pandemie ist die Zahl der Leselernhelfer*innen an den Maintaler Grundschulen zurückgegangen. Dass dieses Ehrenamt für Kinder ein großer Gewinn ist, da sind sich Nicole Rücker und Katja Wehrheim einig: „Wir sehen bei den Kindern, die regelmäßig mit den Leselernhelfer*innen üben, tolle Fortschritte. Es ist eben etwas Besonderes für ein Kind, wenn sich ein Erwachsener Zeit nimmt und man mal selbst der Vorleser sein darf.“

Das nächste Treffen der Leselernhelfer*innen findet zwar erst wieder im nächsten Jahr statt, Interessierte können jedoch jederzeit mit den Schulen direkt oder der Maintal Aktiv – Freiwilligenagentur Kontakt aufnehmen. Bei der Freiwilligenagentur informiert Dominik Hilfenhaus-Anda über Engagement-Möglichkeiten und beantwortet gerne weitere Fragen: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon 06181 400-471. Katja Wehrheim ist telefonisch unter 06181 492300 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen.

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Die Leselernhelfer*innen während ihres Austauschs Ende Mai an der Werner-von-Siemens-Schule. © Stadt Maintal


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