Die Seniorenberatung der Stadt Maintal gibt deshalb einige Tipps, wie gerade ältere und hitzeempfindliche Menschen gut durch den Sommer kommen.

Vor heißen Temperaturen im Sommer kann sich niemand verstecken. Viele Menschen leiden darunter, wenn die Anzeige auf dem Thermometer immer höher klettert und kein Ende der Hitze in Sicht ist. An den Temperaturen selbst lässt sich zwar nichts ändern, aber man kann Tagesabläufe und das eigene Verhalten daran anpassen:

  • Nachts lüften und morgens die Fenster und Rollläden schließen, damit die Sonne die Räume nicht aufheizt.
  • Feuchte Tücher (Handtücher, Geschirrtücher) zur Kühlung in den Nacken oder über die Schultern legen.
  • Körperliche Anstrengung in den heißesten Stunden des Tages vermeiden. Es kann hilfreich sein, Einkaufshilfen oder Begleitdienste zu organisieren. Für Erledigungen empfehlen sich die frühen Morgenstunden oder der Abend.
  • Zur heißen Tageszeit an möglichst kühlen Orten aufhalten.
  • Ausreichend trinken, am besten Wasser und zuckerfreie Tees – auch dann, wenn sich der Durst noch nicht meldet.
  • Direkte Sonneneinstrahlung meiden und für Sonnenschutz im Freien sorgen (z. B. Hut, Sonnencreme, Schattenspender).
  • Die Einnahme von Medikamenten mit der Arztpraxis abklären. Manche Medikamente dürfen z. B. Wärme nicht ausgesetzt werden.
  • Mit Nachbarn, Bekannten oder Angehörigen telefonieren, um zu hören, wie es den anderen geht und ob jemand Hilfe braucht. Es kann sinnvoll sein, einen Schlüssel zu deponieren, damit im Notfall Hilfe in die Wohnung gelangen kann. Auch ein Hausnotruf kann sinnvoll sein.

Wer informiert sein möchte, wann mit einer Hitzewelle zu rechnen ist, kann sich beim „Hitzetelefon“ des Main-Kinzig-Kreises (MKK) vormerken lassen. Zwischen dem 17. Juni und dem 30. August erhalten alle registrierten Interessenten über diesen Service aktuelle Warnungen des Deutschen Wetterdienstes für den MKK und Tipps zum Umgang mit der Hitze. Für Anmeldungen und weitere Informationen ist das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr des MKK unter Telefon 06051 8517000 erreichbar.

Die städtische Seniorenberatung bietet auch zum Thema „Hitzeschutz“ individuelle und kostenfreie Beratungsgespräche für Maintaler Senior*innen an. Wer einen Termin vereinbaren möchte, kann die Mitarbeiterinnen Katharina Buld, Telefon 06181 400-365, und Ute Gittner, Durchwahl -452, anrufen. Alles Infos zum Hitzeschutz gibt es auch auf der städtischen Webseite www.maintal.de/hitzeschutz.


Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de


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