Bürgermeisterin hisst am Rathaus die Flagge der „Mayors for Peace“

Mit der Teilnahme am weltweiten Flaggentag „Mayors for Peace“ setzt sich auch Maintals Bürgermeisterin Monika Böttcher (Vierte von rechts) zusammen mit dem WAM-Stadtverordneten Christian Wolf, Maintals Frauen- und Gleichstellungsbeauftragter Annika Frohböse (Sechste von links) und Mitgliedern des Frauenbeirats für die nukleare Abrüstung und ein friedliches Miteinander ein. © Stadt Maintal

Maintal
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Es ist der Appell für eine friedliche Welt ohne kriegerische Konflikte und ohne atomare Waffensysteme, den Stadtoberhäupter weltweit jährlich mit dem Hissen der Flagge der „Mayors for Peace“ am 8. Juli verbinden.



Auch am Rathaus der Stadt Maintal, die seit 2017 Mitglied im Städtebündnis ist, weht die grüne Fahne mit der weißen Friedenstaube.

„Die Fahnenhissung ist mehr als ein symbolischer Akt. Sie erinnert uns daran, dass es für Frieden, Freiheit und Sicherheit gemeinsame Anstrengungen braucht. Auf kommunaler Ebene leben wir diese Ziele. Unsere Stadt ist für Menschen aus mehr als 120 Ländern eine sichere Heimat. Unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder Glaube leben sie friedlich zusammen und engagieren sich für ein solidarisches, tolerantes Miteinander“, sagte Bürgermeisterin Monika Böttcher (parteilos) anlässlich der Fahnenhissung.

Am jährlichen Flaggentag erinnern die „Mayors for Peace“ an ein Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag vom 8. Juli 1996. Dieser stellte fest, dass die Androhung des Einsatzes und der tatsächliche Einsatz von Atomwaffen gegen das Völkerrecht verstoßen. Die nukleare Abrüstung ist die Forderung, die aus dieser Feststellung resultiert. „Leider beobachten Friedensforscher aktuell eine nukleare Aufrüstung. Vor allem als Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine setzt Russland im Konflikt mit dem Westen auf atomare Abschreckung“, so Böttcher. Dies verhindere jedoch, eine sichere und damit lebenswerte Gegenwart und Zukunft für alle Menschen zu bauen.

Die Organisation „Mayors for Peace“ wurde 1982 durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Das weltweite Netzwerk setzt sich vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein. Mehr als 8.000 Städte und Gemeinden aus 165 Ländern gehören dem Bündnis an, darunter rund 500 Städte in Deutschland. Dazu zählt Maintal seit 2017 auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung.

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Mit der Teilnahme am weltweiten Flaggentag „Mayors for Peace“ setzt sich auch Maintals Bürgermeisterin Monika Böttcher (Vierte von rechts) zusammen mit dem WAM-Stadtverordneten Christian Wolf, Maintals Frauen- und Gleichstellungsbeauftragter Annika Frohböse (Sechste von links) und Mitgliedern des Frauenbeirats für die nukleare Abrüstung und ein friedliches Miteinander ein. © Stadt Maintal


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