Große Spendenbereitschaft für Fähre zwischen Maintal und Mühlheim

Maintal

"Es ist bekannt, dass viele Mühlheimer wieder eine direkte Verbindung nach Maintal wollen. Bereits im letzten Sommer wurde durch das dortige Stadtparlament die Mainquerungsdezernentin Petra Schneider benannt, um auf Grundlage der Machbarkeitsstudie der Bürgerinitiative Fähre Maintal-Mühlheim die Einführung einer Elektrofähre unabhängig prüfen zu lassen. Dass auch viele Menschen in Dörnigheim und den weiteren Ortsteilen die Fähre nach Mühlheim vermissen, ist ebenfalls hinlänglich bekannt und wurde durch Unterschriftensammlungen, einer Postkartenaktion und einer Internet-Petition von über 2.000 Bürgerinnen und Bürgern deutlich", so die Bürgerinitiative Fähre Maintal-Mühlheim in einer Pressemitteilung.

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Das sei auch bei einem vom ADFC Maintal veranstalteten Infoabend  im Januar eindrucksvoll bestätigt worden: "Dort sprachen sich die Besucherinnen und Besucher nach der Darstellung der entsprechend vorgestellten Projekte Autobrücke, Fuß- und Radfahrbrücke mehr als eindeutig für die Variante ‚Autofähre‘ aus. Und auch der große Zuspruch für den Fährentag am 8.Juli zeigte eindrucksvoll, dass viele Maintaler für die Wiedereinführung eines Fährbetriebs sind.  So konnte neben dem Zutun vieler Maintaler und Mühlheimer Bürgerinnen und Bürger auch durch eine größere Spende von Herrn Andreas Veltman von der Firma Hörgeräte Bonsel in Maintal die Fähre aus Frankfurt-Höchst zügig nach Bekanntmachung des Aufrufs der Initiative gechartert werden. Weitere Maintaler Bürger spendeten im Vorfeld und backten Kuchen für die Veranstaltung. Spontan hatte Gernot Zehner als alter Dörnigheimer mit seinem Mühlheimer Freund Andy Franz und dessen Lebensgefährtin ihre Gitarren gezückt und sangen selbstgedichtete Fähren-Lieder. Gleiches geschah auf Mühlheimer Seite durch den Barden XXL Rudi Eitel, wobei als besondere Attraktion  der Mainseitenwechsel der Kleinkünstler war."

Es seien viele gekommen, um die Aktion mit weiteren Spenden und Unterschriften zu unterstützen: "Für kurze Zeit, wie über 120 Jahre zuvor, schipperten sie mit der Höchster Fähre direkt in kürzester Zeit und entspannt auf die andere Mainseite. Erfreut zeigt sich die BI auch darüber, dass viele Kommunalpolitiker an der Aktion teilnahmen und sogar Einige, so von Mühlheimer Seite Bürgermeister Dr. Alexander Krey (CDU), die Fährenfahrt von Frankfurt-Höchst bis nach Maintal/Mühlheim mitmachten. Dass nun Anwohner nach 5 Jahren ohne Fähre diesen Zustand weiter erhalten wollen, ist verständlich. Dies allerdings mit einer Verschlechterung des Erholungswertes des Mainufers begründen, ist für die Mitglieder der BI Fähre nur schwer nachvollziehbar. Denn der direkte Weg von der Kennedystraße zum Ufer wird auch heute schon von Autos befahren, sogar noch schneller, als wenn dort langsam zum Anleger gefahren und angehalten wird. Dazu kommt, dass ein Entweder-Oder, also Autobrücke bzw. Fahrradbrücke oder Fähre, allein schon aus dem Zeithorizont heraus und den finanziellen Kosten so nicht betrachtet werden kann. Hier könnte ein direktes öffentlich ausgetragenes Gespräch in Form einer Podiumsdiskussion zwischen den beiden Initiativen für mehr Klarheit sorgen", heißt es abschließend in der Pressemitteilung.

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