Die Aktivitäten des Seniorenbeirats in diesem Jahr sind wieder vielfältig.
"Wir haben Arbeitsgemeinschaften, kurz AG, zu einzelnen Themen gebildet, in denen sich wechselnd die Beiratsmitglieder, entsprechend ihrem Interesse, kümmern. Es gibt z.B. die AG Öffentlichkeitsarbeit, Wohnen und Leben im Alter, Sicherheit, Gesundheit, Tag X planen, Mobilität und Redaktionsmitglieder unserer Zeitschrift 60Aufwärts. Nachfolgend berichten wir in loser Folge über Vorhaben und Ergebnisse ihrer Arbeit. Auf Basis der Ergebnisse unserer letzten Sitzungen nimmt das Projekt „Nette Toilette“ konkrete Formen an. Nachdem Vertreter des Seniorenbeirates potenzielle erste Anbieter angesprochen hatten, wurden jetzt Verträge mit den Anbietern in Dörnigheim, Bischofsheim, Wachenbuchen und Hochstadt und der Stadt geschlossen. Eine APP mit gleichem Namen ist bereits im Playstore (Android) bzw. Appstore (IOS) verfügbar. Dort können Sie unter der Ortsangabe „Maintal“ die Anbieter bereits finden. Eine Pressemitteilung dazu, auch mit Plakaten und Flyern mit konkreten Hinweisen, wer und wo die nette Toilette angeboten wird, erfolgt in Kürze. Wir hoffen auf eine positive Resonanz der potentiellen Nutzer und möchten nach den ersten Erfahrungen die nette Toilette gern in 2025 fortsetzen, um weitere Anbieter zu gewinnen. Beim Hitzeschutz verweisen wir auf das extra eingerichtete Hitzetelefon des MKK und das Informationsangebot der Seniorenberatung. Die Flyer liegen in vielen Geschäften , Apotheken und Arztpraxen aus. Karl-Heinz Kaiser, 1. Stadtrat und der zuständige Dezernent für unseren Beirat, berichtet, dass Geld für 8-10 Trinkbrunnen in den Haushalt 2025/26 eingestellt werden", heißt es in einer Mitteilung.
Und weiter: "Die Stadt bemüht sich, gemeinsam mit der MIG (Maintal Immobilien Ges.), einen Arzt in Wachenbuchen, ggf. auch eine Praxis für Physiotherapie, anzusiedeln. Der Abriss der ehemaligen Raiffeisenbank und ein Neubau sollen zügig beginnen. Auch sollen neue Wohnungen dort entstehen. Die Stadt verspricht sich aufgrund der bisher gemachten Erfahrungen und der Strategie Abriss und Neubau einfachere Gespräche mit Interessenten. Die Redaktionsmitglieder von 60Aufwärts möchten Senioren und Jugendliche zusammenbringen, um über Themen mit vermeintlich konträren Meinungen zu diskutieren. Herr Eschenauer und Frau Porth möchten hierzu Vorarbeit leisten. So ließe sich ein Miteinander der Generationen erreichen. Wir hoffen auf Interesse und sind gespannt, welche Themen besprochen werden sollen. Die AG „Wohnen und Leben im Alter“ hat zum Wohnkonzept MAINTAL MITTE Anfragen an den Magistrat gestellt, um ein besseres Verständnis für das Gesamtvorhaben zu erlangen. Darauf aufbauend möchte der Seniorenbeirat Vorschläge erarbeiten, die bei der Umsetzung der Planung berücksichtigt werden können. Nach einer Rückmeldung durch Bürgermeisterin Monika Böttcher sind derzeit Gespräche mit den bisherigen Eigentümern im Gange, konkrete Vorschläge zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh. Somit werden wir intern weiter zur Stadtentwicklung für Seniorinnen und Senioren unsere Gedanken und Ideen sammeln und zu gegebener Zeit der Stadt vorlegen. Zudem wurden zahlreiche konkrete Vorschläge von der AG für das Stadtgebiet erarbeitet, die von der Verwaltung derzeit geprüft werden. Es geht dabei u.a. um Wegführungen, Liege- und Ruhebänke, Rastpunkte und barrierefreie Nutzung von Wegen, die seniorengerecht gestaltet werden sollten. Dabei sei ein neuer Rastplatz an der Rumpenheimer Fähre genannt, der auf Anregung der AG angelegt und jüngst fertiggestellt worden ist. Von der Stadtentwicklung „Wachstum und Erneuerung“ haben wir erfahren, dass die Gestaltung eines Mehrgenerationsspielplatz am Mainufer genehmigt wurde. Im Stadtgebiet werden viele Straßen und Plätze mit mehr Grün und Bäumen ausgestaltet. Dies wird mehr Schatten spenden und dem Stadtklima und damit seinen Bürgerinnen und Bürgern gut tun. Der Seniorenbeirat befürwortet diese Maßnahmen ausdrücklich! Das Projekt „Lieblingsbaum“ werden wir als Seniorenbeirat ebenfalls aufgreifen, um weitere schattige Plätze an Rast- und Ruhebänken einzurichten. Im Juni fand durch die AG Mobilität wieder ein Rollatoren-Training auf dem Betriebshof des Stadtverkehrs Maintal , kurz SVM, statt. Das beliebte Event fand dank unserer engagierten Damen des Seniorenbeirates Elisabeth Hoffmann , Brigitte Krause und Martina Porth wieder regen Anklang. Mehr als 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger kamen. Sie erhielten Hinweise für den richtigen, sicheren Umgang mit ihrem Wegbegleiter. Unter Anleitung konnte u.a. auch an einem bereit gestellten Stadtbus das richtige Ein- und Aussteigen an einer Haltestelle geübt werden. Die Schließung des evangelischen Gemeindehauses in Hochstadt wurde seitens des Kirchenvorstands bis zum 30.06.2025 ausgesetzt. Eine Kommission aus Vertretern der bisherigen Nutzer ist hier jetzt aufgefordert neue Konzepte zum Erhalt des Gemeindehauses vorzustellen. Auch Gesang, Sport, Jugendarbeit, Kulturangebote würden wegfallen. Alternative Lösungen werden diskutiert. Das Ergebnis bleibt abzuwarten. Treffpunkte für ältere Menschen wie das barrierefreie Cafair, auch mit dem Suppentreff wären bei Schließung in ihrer Existenz gefährdet. Der Seniorenbeirat hatte sich bislang bei den dort stattfindenden Suppentreffs eingebracht. Wir hoffen auf eine gute Lösung für den beliebten Treffpunkt für jung und alt in Hochstadt! Die Lage ist einzigartig und wäre ein herber Schlag für alle, die dort bisher gewirkt haben. Auf Anfrage unserer Vertreterin im Fahrgastbeirat, Brigitte Krause, die Linienführung des SVM im Bereich des Globus zu ändern und eine Haltestelle näher an den Einkaufsmarkt vorzusehen, gab es eine abschlägige Antwort, weil 500m Wegstrecke zumutbar seien und eine längere Busstrecke zu Anschlussproblemen mit anderen Linien führen würde. Mit dieser Antwort wollen wir uns nicht abfinden und werden uns weiterhin für einen näheren Haltepunkt einsetzen! Denn ältere Menschen können nur schwerlich mit ihren Einkäufen bis zum Haltepunkt an der Honeywellstraße laufen. So bleiben diesem Personenkreis, der den öffentlichen Nahverkehr nutzt, die Angebote des Vollversorgers bisher verwehrt. Sie müssen auf das teils spärliche Nahversorgungsangebot in Wohnnähe ausweichen."
Nachfolgend möchte der Seniorenbeirat auf seine geplanten Veranstaltungen, die Informationen und/oder Mitmach-Angebote bieten, hinweisen.
Die AG „Gesundheit“ hat gleich zwei Angebote:
1) Am 26.09.25 14:00-15:30 Uhr wird es einen Erste-Hilfe-Kurs für Senioren geben, durchgeführt vom DRK (Deutsches Rotes Kreuz), organisiert mit Frau Schneider-Schippmann. Weitere Details zur Veranstaltung/Schulung wird durch die Presse und bei den Vereinen rechtzeitig bekannt gegeben.
2) Leistungen aus der Pflegeversicherung – Welche gibt es und wann kann man sie in Anspruch nehmen? Dieser Frage will der Seniorenbeirat mit der Initiatorin Ursula Aurbek, Beiratsmitgleid, nachgehen. In Zusammenarbeit mit der Seniorenberatung der Stadt werden Information aufgezeigt und Fragen von allgemeinem Interesse beantwortet. Die kostenlose Veranstaltung ist am Mittwoch, 28. August 2024 von 15:00-16:30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses in Hochstadt geplant. Eine individuelle Beratung ist jederzeit bei der Seniorenberatung der Stadt möglich.
Die AG „Öffentlichkeitsarbeit“ wird mit wechselnder Beteiligung des gesamten Seniorenbeirats bei folgenden Terminen dabei sein:
Suppenfest in Bischofsheim, Weltkindertag, Septemberfest und am 30. August von 9:30-13:00 Uhr mit einem Infostand auf dem Bischofsheimer Wochenmarkt. Ein mobiles Beratungsangebot der Polizei ist ebenfalls angedacht. Wir haben festgestellt, dass unsere Präsenz und die bisherigen Themen bei den Bürgerinnen und Bürgern gut ankommen und wir auf diese Weise weitere Anregungen erhalten, die wir in unsere Arbeit zum Wohle der Älteren in Maintal einbringen können. Sprechen Sie uns bitte weiterhin an!
Der Seniorenbeirat möchte Ihnen einige Angebotsempfehlungen geben, die es von der Stadt und/oder Vereinen gibt. Details und Kontaktdaten finden Sie am Ende des Heftes.
Manfred Birkenstock und Olaf Pielke stellten sich in unserer letzen Sitzung als die neuen Sicherheitsberater für Ältere in Maintal vor. Sie wurden vom Polizeipräsidium Südosthessen ausgebildet. Sie möchten mit ihrer Arbeit die Maintaler*innen vor Trickdieben, Haustürgeschäften und Diebstahl schützen. Dazu werden sie Kontakt zu Vereinen aufnehmen und Vorträge zum Thema anbieten. Wir berichten dazu auch in unserer Seniorenzeitung 60Aufwärts.
Ein Besuch der Ausstellung – Die Geschichtenerzähler – Senioren in Maintal erinnern sich vom Förderverein der Kleeblätter in Zusammenarbeit mit dem Fotostudio Anne Schelhaas-Wöll lohnt einen Besuch, denn viele interessante Geschichten werden von den Beteiligten erzählt.
Die Maintaler Turnvereine bieten, aufgrund unserer Nachfrage, Kurse zur Sturzprävention und altersgerechte Bewegungsangebote an. Fragen Sie nach bei einem Verein in Ihrer Nähe, siehe Sportangebote in dieser Ausgabe. Bleiben Sie in Bewegung, das hält Körper und Geist fit bis ins hohe Alter.
Tanzen mit und ohne Demenz, auch mit Rollator möglich – Jeden ersten Donnerstag in Monat, von 14-15 Uhr im Gruppenraum des Gemeindehauses der St. Bonifatiuskirche in Hochstadt, der barrierefrei erreichbar ist. Veranstalter ist die Seniorenberatung mit dem Tanzsportverein 1. MTSC blau-weiß. Die Freude an der Bewegung und bekannte Melodien bringen die Teilnehmenden in Schwung. Eine Anmeldung bei der Seniorenberatung der Stadtverwaltung wird erbeten.
Die Busfahrten mit den „Fröhlichen Senioren“ haben einen Neuanfang durch unser Beiratsmitglied Martina Porth erfahren. Darüber hat sich Reiner Brüggemann sehr gefreut, so weiß er das beliebte Reiseangebot jetzt in guten Händen. Organisatorisch wird sich ab dem neuen Jahr ein wenig ändern, jedoch das Mitfahrangebot mit dem bisherigen Veranstalter bleibt bestehen. Alle Interessenten werden dazu rechtzeitig informiert.
Nutzen Sie die digitalen Schulungsangebote bei der Bürgerhilfe Maintal und dem Computerclub, um sicher und mit Spaß die digitale Welt nutzen zu können.
Zu guter Letzt spricht der Seniorenbeirat ein großes Lob an die Stadtverordneten aus, die sich haben überzeugen lassen, das Maintalbad neu zu errichten. Es bleibt zu hoffen, dass der Neubau zügig erfolgen kann. Denn die Senioren nutzen das Bewegungsangebot sehr gern, die REHA-Gruppen tragen zur Gesundheit im Alter bei und auch das Schwimmen mit den Enkelkindern wird immer beliebter.


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