Magistrat torpediert Stadtverordnetenbeschluss für Fähre Maintal-Mühlheim

Maintal

"Dass eine Mainquerung zwischen Maintal und Mühlheim kein ganz einfaches Thema zu sein scheint, zeigt sich nicht zuletzt an der Zeitdauer, die bislang für Diskussionen und Studien in viele Richtungen aufgewendet wurden", so die Bürgerinitiative Fähre Maintal Mühlheim in einer Pressemitteilung.

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"Der Wiedereinsatz der Fähre, eigentlich naheliegend, weil über 120 Jahre lang erfolgreich, wurde ständig mit dem Hinweis auf fehlendes Personal verworfen. Aber letztlich überzeugte das starke öffentliche Interesse und die detaillierte Machbarkeitsstudie der Bürgerinitiative Fähre (BI) die Mehrheit der Maintaler Stadtverordneten. Sie sprachen sich im Dezember 2023 für die Wiederaufnahme einer Fährverbindung aus und beauftragten den Magistrat, mit der Stadt Mühlheim in dieser Sache Kontakt aufzunehmen. Dass nun in der anstehenden gemeinsamen Bau- und Klima-Ausschusssitzung am 21.10.25 eine Vorlage des Magistrats auf dem Tisch liegt, die die Streichung der Mainfähre im Regionalen Flächennutzungsplan vorsieht, ist kaum zu fassen. Sie ignoriert, ja, torpediert geradezu diesen Beschluss. Nun enthält die Vorlage jede Menge Änderungswünsche seitens der Kommune für den Flächennutzungsplan, da können die beiden Punkte 88 und 100, die die Fährverbindung betreffen, schon mal übersehen werden", heißt es weiter in der Pressemitteilung.

„Ein Schelm, der Böses dabei denkt, dass hier durch die Hintertür, über die Köpfe der Stadtverordneten hinweg, Fakten geschaffen werden, die dann das Aus für die Fähre bedeuten. Und das gerade jetzt, wo die Machbarkeitsstudie des Ingenieurbüros Habermehl & Follmann vorliegt. Die Studie wurde bereits den politischen Gremien in Mühlheim vorgestellt und bescheinigt dem Vorhaben einen großen volkswirtschaftlichen Nutzen. Sie wird am 28.10. im Ausschuss für Verkehr und Digitales auch der Öffentlichkeit in Maintal präsentiert", fasst Hartmut König, Sprecher der BI, zusammen. 

Vor diesem Hintergrund scheine die Missachtung des Stadtverordnetenbeschlusses vom Dezember 2023 mehr als nur ein unsensibles Verwaltungshandeln zu sein. „Die zuständige Bürgermeisterin, Monika Böttcher, wird sich dafür verantworten müssen, wenn in den kommenden Gremiensitzungen Anträge der fährenfreundlichen Fraktionen dem geplanten Vorhaben ein Strich durch die Rechnung machen“, macht Elke Scherer von der BI abschließend deutlich.


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