Fakten und Mythen zu nachhaltiger Ernährung

Mehr Pflanzen, weniger Fleisch – warum? Das erklärte die Diplom-Ökotrophologin Yvonne Leonhardt bei einem Vortrag der Verbraucherzentrale Hessen im Rahmen des Fortbildungsprogramms der Freiwilligenagentur – Maintal Aktiv. © Stadt Maintal

Maintal

Nachhaltigkeit ist kein Trend. Nachhaltigkeit ist eine Voraussetzung dafür, dass wir die Lebensgrundlagen auch für zukünftige Generationen erhalten.

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Denn aktuell – so Yvonne Leonhardt – verbrauchten die Deutschen die Ressourcen von gleich drei Erden. Die Diplom-Ökotrophologin informierte kürzlich im Auftrag der Verbraucherzentrale Hessen über eine nachhaltige Ernährungsweise.

„Ich will ihnen aber nicht die Butter vom Brot nehmen“, scherzte Leonhardt, als sie den CO2-Ausstoß von einem Kilo Butter aufzeigte. Aber nicht nur der Kohlendioxidausstoß spielt bei der Bewertung von Butter nach Nachhaltigkeitskriterien eine Rolle. Auch der Wasserverbrauch wird bei der Bewertung von Lebensmitteln und ihrer Klimafreundlichkeit berücksichtigt. Dieser ist zum Beispiel bei der Herstellung von Soja-Drinks deutlich höher als bei der Herstellung von Hafer-Drinks. „Wenn diese zusätzlich mit Calcium versetzt sind, sind sie eine wunderbare Alternative zur Kuhmilch“, führte Leonhardt weiter aus. Grundsätzlich sollte man bei vegetarischen oder veganen Ersatzprodukten genau auf die Zutatenliste achten und vorrangig zu Produkten greifen, die weniger Inhaltsstoffe aufweisen. Zwischendurch gab es für die rund 20 Teilnehmenden kleine vegane Mini-Brote mit Gemüseaufstrich und Hummus.

Ein erster Schritt auf dem Weg in Richtung einer nachhaltigeren Ernährung kann laut Leonhardt schon das Verbrauchen von Lebensmittelresten sein. Denn: „In Deutschland landen jedes Jahr 79 Kilo Lebensmittel pro Person im Müll – das ist ungefähr jede fünfte Einkaufstüte.“ Sie gab den Teilnehmenden den Tipp, sich auf ihre Sensorik zu verlassen und nicht strikt an das Mindesthaltbarkeitsdatum zu halten. So solle man abgelaufene Produkte eingehend überprüfen, bevor man sie (eventuell) entsorgt – mit Ausnahme von frischem Fisch und rohem Hackfleisch.

Zu guter Letzt konnte Leonhardt auch mit dem Mythos aufräumen, dass Kinder Fleisch bräuchten, um gesund groß zu werden. Eine ausgewogene, vegetarische Ernährung sei durchaus geeignet, um Kinder mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Im Anschluss tauschten sich die Teilnehmenden noch rege über vegane Produkte aus und stöberten in den ausliegenden Info-Materialien der Verbraucherzentrale Hessen.

Der Vortrag fand im Rahmen des Fortbildungsangebots der Freiwilligenagentur – Maintal Aktiv statt. „Wir freuen uns, dass sich so viele Engagierte aus Maintal für eine nachhaltigere Ernährungsweise interessieren“, zieht Lisa Körting, Mitarbeiterin für Projekte im Bereich Nachhaltigkeit beim Fachdienst Bürgerschaftliches Engagement, Resümee. „Denn auch im Bereich des Engagements ist Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema.“

Weitere Infos zu den Aktionen und Veranstaltungen der Freiwilligenagentur gibt es unter www.maintal.de/freiwilligenagentur, auf instagram.com/maintalaktiv und auf facebook.com/Stadt.Maintal.Aktiv – oder über den Newsletter: maintalmachtmit.de. Zum Abonnieren im Anschluss im eigenen E-Mail-Postfach den Link der Agentur „werdenktwas“ aktivieren.

Bei Rückfragen oder Interesse an den Angeboten ist die Freiwilligenagentur - Maintal Aktiv montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr telefonisch unter der Rufnummer 06181 400 - 290 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

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Mehr Pflanzen, weniger Fleisch – warum? Das erklärte die Diplom-Ökotrophologin Yvonne Leonhardt bei einem Vortrag der Verbraucherzentrale Hessen im Rahmen des Fortbildungsprogramms der Freiwilligenagentur – Maintal Aktiv. © Stadt Maintal


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