Neue Mainquerung Maintal/Mühlheim: Dort soll die neue Rad- und Fußwegbrücke hin

Maintal

Die Städte Maintal und Mühlheim am Main sowie die Landkreise Main-Kinzig und Offenbach arbeiten unter Federführung des Regionalverbands Frankfurt-RheinMain gemeinsam an einer Machbarkeitsstudie für eine Rad- und Fußbrücke über den Main. Ziel ist, die Nahmobilität zwischen den Kommunen und Landkreisen zu stärken. Jetzt hat der Lenkungskreis, in dem die politischen Vertreter der beteiligten Kommunen und Kreise vertreten sind, der von der beauftragten Ingenieurgemeinschaft M24 (INGE M24) erarbeiteten Vorzugsvariante zugestimmt.

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"Von der INGE M24 wurden ursprünglich vier mögliche Varianten ermittelt, von denen schließlich drei näher betrachtet wurden. Diese Varianten wurden im Rahmen eines Vergleichs hinsichtlich verkehrlicher und umweltfachlicher Kriterien bewertet. Die nun beschlossene Variante Fährenstraße/Mühlheimer Straße zwischen Maintal und Mühlheim am Main bietet die größten Chancen für den Radverkehr. Die prognostizierte Nutzerzahl liegt bei rund 5.350 Radfahrern pro Tag. Ziel der neuen Mainquerung ist, dass sowohl Menschen neu auf das Rad umsteigen und somit den Autoverkehr auf den Straßen reduzieren werden sowie weitere Wege entlastet werden. Die Radwegeverbindung stellt eine direkte Querungsmöglichkeit dar, die den Umweg über andere Mainquerungen vermeidet. Des Weiteren begründet sich die hohe Akzeptanz in Hinblick auf die günstige Lage im bestehenden Radroutennetz. Die geplante Nahmobilitätsbrücke verbindet mehr als nur die zwei Städte mit dem Fern- und regionalen Radwegenetz auf dem kürzesten Weg und stellt aufgrund der mittigen Platzierung zu bestehenden Querungsmöglichkeiten über den Main (Fähre Rumpenheim, Schleuse Mühlheim) einen zusätzlichen attraktiven Übergang dar. Zudem stellt sie eine optimale Verbindung der beiden in Planung befindlichen Radschnellwege nördlich und südlich des Mains dar. Die Machbarkeit einer Fuß- und Radwegeverbindung an diesem Standort ist nicht nur verkehrstechnisch sinnvoll, sondern auch aus umweltfachlicher Sicht möglich", heißt es in einer Pressemitteilung.

„Diese Entscheidung ist ein wichtiger Schritt für das gesamte Projekt und ein starkes Signal für die Nahmobilität in unserer Region. Wir schaffen damit bessere Bedingungen für den Rad- und Fußverkehr und stärken eine moderne, alltagstaugliche Mobilität“, so der Mobilitätsdezernent des Regionalverbands Rouven Kötter (SPD). „Eine Machbarkeitsstudie dieser Größenordnung ist ein sehr umfangreiches und komplexes Projekt, das sorgfältig und fachlich fundiert erarbeitet werden muss. Mit der Entscheidung über die Vorzugsvariante ist nun ein wichtiger Zwischenschritt erreicht. Wir haben uns durch die zwischenzeitliche Kritik nicht aus der Ruhe bringen lassen, denn es war und ist unser Anspruch, sauber, belastbar und nachvollziehbar zu arbeiten - unabhängig von anstehenden Wahlen. Umso wichtiger ist es, dass wir nun auf einer fundierten Grundlage weiterarbeiten können.“

Nach dem Beschluss des Lenkungskreises für den Standort folgt nun die abschließende Stufe der Prüfung. Hier geht es um die technische Ausarbeitung einer Nahmobilitätsbrücke, wozu die verkehrlichen und umweltplanerischen Ergebnisse auch hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit vertieft geprüft und in einen konstruktiven Entwurf überführt werden. Mit dem Abschluss der Machbarkeitsstudie ist im Sommer 2026 zu rechnen.

Monika Böttcher (parteilos), Bürgermeisterin Stadt Maintal: „Die Fuß- und Radewegebrücke zwischen Maintal und Mühlheim wäre eine große Chance für die Menschen auf beiden Seiten des Mains. Denn verkürzte Wege fördern die Nahmobilität und bieten damit eine nachhaltige Alternative zum Pkw. Weniger Verkehr sorgt für mehr Lebensqualität – und davon profitiert letztlich die Region. Deshalb bin ich gespannt auf die finalen Ergebnisse der Machbarkeitsstudie mit Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und einem konstruktiven Brückenentwurf.“

Petra Schneider (Bürger für Mühlheim), Stadträtin Stadt Mühlheim am Main: „Die geplante Vorzugsvariante einer neuen Mainquerung im Zuge der Kreisstraße K 193 (Fährenstraße/Mühlheimer Straße) begleitet die Nahmobilität zwischen Maintal und Mühlheim am Main auf einem wichtigen, fortschrittlichen Weg. Eine direkte Fuß- und Radwegequerung über den Main kann Zeit- und Wegersparnisse für Pendelnde und Freizeitsportler bringen und das bestehende Netz sinnvoll verknüpfen. Als Stadt Mühlheim am Main begrüßen wir somit die Entscheidung des Lenkungskreises, denn die Fuß- und Radfahrerquerung an dieser Stelle überzeugt sowohl verkehrlich als auch umweltfachlich. Die zentrale Lage zwischen den bereits bestehenden Querungsmöglichkeiten (Fähre Rumpenheim und Schleuse Mühlheim) schließt zudem eine infrastrukturelle Lücke im regionalen Radwegenetz. Weiterhin stärkt die geplante Fuß- und Radfahrerbrücke die direkte Verbindung unserer Stadt Mühlheim mit dem gegenüberliegenden Mainufer und unterstützt dabei auch die gute Anbindung zwischen dem S-Bahnhaltepunkt in Mühlheim und dem Regionalhaltepunkt Maintal-Ost für den Rad- und Schienenverkehr. Nachhaltige Mobilitätsketten werden gefördert. Die hohen prognostizierten Nutzungszahlen von rund 5.350 Radfahrenden pro Tag begründen sich durch Neuverkehre und Entlastung bestehender Mainquerungen. Nach Abschluss der Prüfung mit faktenbasierten Ergebnissen, einer integrierten Förder- und Kostenstrategie und der transparenten Kommunikation aller Beteiligten kann eine breite Akzeptanz für diese Möglichkeit der Mainquerung gefunden werden. Denn letztendlich werden die Parlamente in Mühlheim und Maintal über die verschiedenen Möglichkeiten einer Mainquerung (E-Fähre; Fuß- und Radfahrerbrücke) entscheiden.“

Alexander Böhn (CDU), Kreisbeigeordneter Kreis Offenbach: „Zur Stärkung der regionalen Vernetzung und zur Verbesserung der Nahmobilität bietet eine Fuß- und Radwegebrücke viele Vorteile. Sie bietet auch Chancen, dazu beizutragen, die Lebensqualität vor Ort zu erhöhen und verstärkt Wege zu Fuß oder dem Rad zurückzulegen.“

Jannik Marquart (CDU), Kreisbeigeordneter Main-Kinzig-Kreis: „Die Planung einer Fuß- und Radwegequerung über den Main deckt sich mit dem Mobilitätskonzept des Main-Kinzig-Kreises. Seit Jahren werden die Verkehrswege für Radfahrer in der Region erheblich ausgebaut und insbesondere im Umfeld der Stadt Frankfurt gibt es eine hohe Akzeptanz für diese Option der Fortbewegung. Daher macht es aus unserer Sicht Sinn, die Möglichkeiten für eine Überquerung an dieser Stelle intensiv zu prüfen.“

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