Mainquerung: "Ort für Radbrücke steht fest! Hilft das der Nahmobilität?"

Maintal

"Der Regionalverband FrankfurtRheinMain bequemt sich nach über fünf Jahren nun endlich, den Querungsort für eine Radbrücke zu verkünden", meldet sich die Bürgerinitiative Fähre Maintal-Mühlheim zu den unlängst vorgeschlagenen Plänen (wir berichteten) zu Wort.

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"Eine Mainquerung zwischen Maintal und Mühlheim genau an den alten Fähranlegern verwundert nun niemanden mehr. Schließlich gab es an dieser Stelle über 120 Jahre eine Fährverbindung. Aber warum eine Brücke nur für Radfahrer und Fußgänger? Sind wir neuerdings alle nur noch mit dem Rad unterwegs? Topfit, bei Wind und Wetter, Kinder, Alte und Kranke irgendwie im Anhänger oder Lastenrad? Ging es bei der überaus notwendigen direkten Mainquerung nicht auch um die Schonung der Umwelt durch weniger Abgase und CO2-Ausstoß? Die Nahmobilität muss für alle Verkehrsteilnehmer, auch für Autofahrer und den ÖPNV verbessert werden. Der kilometerlange Umweg über Hanau ist eine Zumutung, nicht zuletzt für die Anwohner in der Konrad-Adenauer-Allee, die den Lärm und die Abgase ertragen müssen. Die Rumpenheimer Fähre als Alternative aufzuführen ist sehr kurz gedacht. Der Betreiber hat schon öffentlich erklärt, dass seine Söhne die Fähre nicht weiterbetreiben und er aufgrund seines Alters bald aufhören wird. Die Kosten einer solchen Radbrücke sind nicht bekannt. Damit bleibt unklar, ob und wann sie gebaut wird. Ebenfalls nicht bekannt ist die Datengrundlage für die Behauptung, dass bis über 5000 Radfahrer täglich die Brücke nutzen könnten. Möglicherweise steht alles im Kontext der jeweils separat geplanten Radschnellwege in Mühlheim und Maintal, die es ja auch noch nicht gibt. Die endgültigen Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sollen im Sommer vorliegen. Falls das diesmal wirklich gelingt, wäre es das erste Mal, dass die Ergebnisse des Regionalverbands planmäßig vorgestellt werden", heißt es in einer Pressemitteilung.

Und weiter: "Die Diskussion über eine Brücke verhindert leider die genaue Betrachtung über den Einsatz einer Elektrofähre. Dabei liegen die Kosten für die Fährenlösung längst detailliert auf dem Tisch. Das renommierte Verkehrsplanungsbüro Habermehl & Follmann hat die Machbarkeitsstudie der Bürgerinitiative Maintal-Mühlheim bestätigt: Der Fährbetrieb ist volkswirtschaftlich sinnvoll! Das Konzept dafür ist klar. Kein Pächterbetrieb, sondern Eingliederung in den kommunalen ÖPNV. Moderne und sichere Arbeitsplätze, vergleichbar mit einem Bus-Unternehmen. Auf der Online-Petition der Bürgerinitiative E-Autofähre Maintal/Mühlheim https://www.openpetition.de/petition/online/wir-wollen-die-auto-faehre-zwischen-muehlheim-und-maintal-zurueck, haben sich nach diversen Aktionen in den vergangenen Jahren, bereits über 2100 Bürger für den Einsatz einer Elektro-Autofähre ausgesprochen. Denn sie wollen jetzt eine Lösung. Sie wollen nicht noch unzählige Jahre auf Planungen und weitere Untersuchungen warten. Die Online-Petition ist weiterhin aktiv und kann unterstützt werden!"

 


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