Maintal: Dauerhafte Trinkstellen für Wildtiere

Weitere Wasserstellen für Wildtiere. © Stadt Maintal

Maintal

Mit steigenden Temperaturen und Trockenperioden im Frühjahr und Sommer wird Wasser für Wildtiere schnell knapp. Um Insekten, Vögeln und anderen Wildtieren dennoch verlässliche Trinkmöglichkeiten zu bieten, richtet die Stadt mit Unterstützung ehrenamtlicher Pat*innen in der warmen Jahreszeit wieder mehrere Trinkwasserstationen ein. Zusätzlich wurden in Dörnigheim, Bischofsheim und Hochstadt vier Schachtringe als dauerhafte Trinkstellen gesetzt.

Die Schachtringe aus Beton haben einen Durchmesser von zwei Metern und sind 40 Zentimeter tief. Damit sind sie ein ideales Wasserreservoir mit einem Volumen von etwa einem Kubikmeter. Damit das Wasser nicht versickert, hat der Eigenbetrieb Betriebshof (EBB) der Stadt Maintal einen undurchlässigen Boden aus Magerbeton hergestellt. Eine betonierte Zunge erlaubt auch kleineren Tieren den gefahrlosen Zugang zum Wasser. Die Befüllung mit rund 1.000 Litern Wasser übernehmen ebenfalls die Beschäftigten des Eigenbetriebs Betriebshof. Für die weiteren Wasserstellen, die der Fachdienst Umwelt auch in diesem Jahr einrichten möchte, braucht es die Unterstützung freiwilliger Helfer*innen.

Ab Mai werden die FÖJ-lerinnen Caytana Wüstefeld und Emely Rind an verschiedenen Stellen wieder flache Wasserschalen am Wegrand aufstellen, die vor allem Insekten und kleineren Tieren als sichere Trinkquelle dienen. Zusätzlich gibt es größere Wasserwannen, die teilweise in den Boden eingelassen werden und so auch größeren Wildtieren das Trinken ermöglichen. Wichtig ist, dass sich die Tiere an feste und wiederkehrende Wasserstellen gewöhnen und diese auch in längeren Trockenperioden zuverlässig aufsuchen können.

Damit die Trinkstellen sauber bleiben und regelmäßig mit Wasser gefüllt sind, setzt die Stadt auf die Mithilfe der Bürger*innen. Bereits in den vergangenen Jahren haben ehrenamtliche Pat*innen die Pflege einzelner Stationen übernommen. Auch Spaziergänger*innen können unterstützen, indem sie die flachen Schalen mit Wasser auffüllen.

Hinterlegt sind die Wasserstationen auf einer Karte unter dem Link https://maintal.gisgoweb.de/?layers=osm,dop,tswt

Das Symbol „Biene“ kennzeichnet Wasserstellen für Insekten und Kleintiere. Dabei handelt es sich um flache Schalen, in der Regel Blumenuntersetzer, die an den Wegrändern platziert werden. Der „Fuchs“ markiert Wasserstellen für größere Wildtiere. Hierfür werden Kunststoffwannen mit einem Volumen von 30 bis 60 Litern genutzt.

Wer sich als Pat*in für die "Fuchs"-Wasserstellen engagieren möchte, kann sich ab sofort bei der Stadt melden. Auch für Kitas und Schulen ist das eine gute Möglichkeit, im Umweltschutz aktiv zu werden und Themen aus dem Sachunterricht unmittelbar zu erleben. Gerne kommen städtische Beschäftigte bei Interesse in Kitagruppen und Schulklassen, um das Projekt vorzustellen und Fragen zu beantworten. Der Fachdienst Umwelt ist erreichbar per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Weitere Wasserstellen für Wildtiere. © Stadt Maintal


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