Gleich mit drei Mitgliedern des Vorstands war der Maintaler Verein Brüder-Schönfeld-Forum e.V. auf der Frühjahrstagung der hessischen Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen in Mörfelden-Walldorf vertreten.
Ging es doch um nicht weniger als den Übergang von der bisherigen Arbeitsgemeinschaft zu einem eingetragenen Verein. Ort der Tagung war das „Horvath-Zentrum“, eine Gedenkstätte im Walldorfer Stadtwald, wo sich die Reste eines KZ-Außenlagers befinden. Dort wurden in den letzten Kriegsmonaten rund 1.700 ungarische Frauen eingesetzt, um die erste Rollbahn für den nahen Frankfurter Flughafens zu bauen.
Heute sind die historischen Reste durch eine gläserne Hülle überbaut, in welcher Platz ist für die historisch-pädagogische Arbeit mit Schülergruppen. Erst vor wenigen Tagen war eine Klasse der Dörnigheimer Werner von Siemens-Schule zu Besuch. Eine weitere Schülergruppe aus Maintal folgt im April. Die Jugendlichen erfahren dort, dass der heute größte deutsche Airport eine wenig rühmliche Entstehungsgeschichte hat.
Bereits vor Bau der schützenden und gleichzeitig transparenten Glaskonstruktion gab es im Walldorfer Wald einen geschichtlichen Lehrpfad. Dieser wurde vor einigen Jahren aktualisiert und kann jederzeit und von Jedermann bei einem Rundgang erkundet werden.
Info: www.margit-horvath.de

Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de















